N-Chloranilin

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Strukturformel
Strukturformel von N-Chloranilin
Allgemeines
Name N-Chloranilin
Andere Namen
  • N-Chloraminobenzol
  • Phenylchloramin
Summenformel C6H6ClN
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 24613-03-4
PubChem 258030
Wikidata Q15632807
Eigenschaften
Molare Masse 127,57 g·mol−1
Löslichkeit

zersetzt sich rasch in Wasser[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [2]
keine Einstufung verfügbar
H- und P-Sätze H: siehe oben
P: siehe oben
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

N-Chloranilin ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Chloramine.

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

N-Chloranilin kann durch Reaktion von Anilin mit tert-Butylhypochlorit gewonnen werden.[3]

Verwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

N-Chloranilin wird zur Herstellung von Indolen und Oxindolen durch die Gassman-Indol-Synthese beziehungsweise die Gassman-Oxindol-Synthese verwendet.[3][4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. S. Gangolli, Royal Society of Chemistry (Great Britain): The Dictionary of Substances and Their Effects: C. Royal Society of Chemistry, 1999, ISBN 0-85404-813-8, S. 280 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  2. Diese Substanz wurde in Bezug auf ihre Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  3. a b Jie Jack Li: Name Reactions in Heterocyclic Chemistry II. John Wiley & Sons, 2011, ISBN 1-118-09285-6, S. 134 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  4. William J. Houlihan: The Chemistry of Heterocyclic Compounds, Indoles. John Wiley & Sons, 2009, ISBN 0-470-18842-1, S. 216 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).