Naturpark Oyambre

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Der Naturpark Oyambre ist ein geschütztes Küstengebiet in der nordspanischen Region Kantabrien, an der Costa Verde Spaniens („grüne Küste“). Er wurde 1988 gegründet und hat eine Fläche von 57 Quadratkilometern. Der Naturpark befindet sich zwischen Comillas und dem Fischerdorf San Vicente de la Barquera. Zum Naturpark gehören die Flussmündungen Río de La Rabia und Río de San Vicente de la Barquera. Eine Station des Jakobswegs führt durch den Naturpark Oyambre direkt an der Küste entlang. Nur 35 km entfernt liegt der älteste Nationalpark Spaniens Picos de Europa.

Ökosysteme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Innerhalb der Parkgrenzen gibt es verschiedene Landschaften. Die Steilküsten haben eine Höhe zwischen 10 und 50 Metern. Es gibt auch einen Bereich mit offenliegenden Stränden wie zum Beispiel die Strände von Merón und Oyambre, und einen anderen mit Stränden an den Meeresarmen, wie die Playa San Vicente oder La Rabia. Dazu kommen noch die Meeresarme von San Vicente und La Rabia, die ein weiteres Ökosystem darstellen. Der vielfältigste und biologisch wertvollste Abschnitt ist aber sicher das morastige Küstengebiet. Dazu kommen noch die Bereiche mit Dünen. Schließlich sind auch noch jene Bergrücken zu nennen, die mit Wiesen überzogen sind und von Bächen gespeist werden. Fauna und Vegetation des Parks sind je nach Ökosystem ganz unterschiedlich. Es gibt ein artenreiches Vorkommen an Raubvögeln, die an den Steilküsten nisten, aber auch zahlreiche Arten von Zugvögeln im morastigen Küstengebiet.[1]

Aktivitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Naturpark Oyambre bietet zahlreiche Freizeitangebote. Viele Wander- und Fahrradwege erschließen den Naturpark Oyambre und dessen Berge und Täler. Die langen Strände Merón und Oyambre locken viele Touristen an und sind bekannt für Wassersport, insbesondere Wellenreiten. Der Strand ist aufgrund seiner Ausrichtung nach Nordwesten bekannt für konstante Wellen auch in den Sommermonaten.[2] Auch internationale Radrennen führen durch den Naturpark und es gibt mehrere Golfplätze. Die Flussmündungen sind bekannt für Kanu- und Raftingtouren.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nordspanien und der Jakobsweg, Dumont Reiseverlag, 1. Auflage, ISBN 3-7701-7731-2
  • Nordspanien: Reisehandbuch mit vielen praktischen Tipps, Michael Müller, Erlangen, 7. Auflage, ISBN 3-89953-624-X

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tourismusverband Spanien
  2. Surfspot Beschreibung

Koordinaten: 43° 23′ 11″ N, 4° 21′ 55″ W