Lerchen

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Lerche ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Weitere Bedeutungen sind unter Lerchen (Begriffsklärung) und Lerche (Begriffsklärung) aufgeführt.
Lerchen
Feldlerche (Alauda arvensis)

Feldlerche (Alauda arvensis)

Systematik
Unterstamm: Wirbeltiere (Vertebrata)
Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Lerchen
Wissenschaftlicher Name
Alaudidae
Vigors, 1825

Die Lerchen (Alaudidae) sind eine artenreiche Familie in der Ordnung der Sperlingsvögel (Passeriformes), Unterordnung Singvögel (Passeres). Die Familie umfasst mehr als 90 Arten. Der Gesang vieler Art ist melodiös und wird mit großer Vehemenz von Ansitzwarten in Bodennähe oder im Singflug vorgetragen. In der europäischen Kultur haben Dichter wie Shakespeare, Blake oder Shelley[1] und Musiker vor allem den Gesang der Feldlerche gefeiert.

Lerchen sind kleine Singvögel, die durchgängig ein bräunliches Gefieder haben, dass meist eine Strichzeichnung aufweist.[2] Sie sind Bodenbrüter, die ein Revier verteidigen. Ihr Lebensraum sind offene Landschaften. Viele Arten sind Bewohner von ariden bis semiariden Lebensräumen. Eine Reihe der Arten sind Standvögel, andere sind Strich- oder Zugvögel.[2]

Die Mehrzahl der Arten kommt in Afrika vor, ein weiterer Verbreitungsschwerpunkt ist Asien. In Amerika dagegen ist nur die Ohrenlerche beheimatet. Zur Fauna Australiens gehört als einzige Vertreterin die Horsfield-Lerche, allerdings wurde auf dem australischen Kontinent die Feldlerche eingeführt.

In Europa sind insgesamt elf Arten heimisch.[3] Zur Avifauna Mitteleuropas gehören Feldlerche, Heidelerche. Haubenlerche und Kurzzehenlerche. Die Kurzzehenlerche ist ein Brutvogel der Trockengebiet im Süden der Paläarktis, deren Brutareal vom Nordwesten Afrikas bis nach Zentralasien reicht. Sie brütet in geringer Zahl in Ungarn und der Slowakei. Für diese Art wird prognostiziert, dass bis zum Ende des 21. Jahrhunderts ihr mitteleuropäisches Verbreitungsgebiet zunehmen wird.[4] Die Bestände der Haubenlerche gehen dagegen teils drastisch zurück und einige mitteleuropäische Populationen sind mittlerweile vollständig erloschen. Ungünstige klimatische Ursachen spielen dabei eine Rolle, aber offensichtlich auch Nahrungsmangel und Habitatverluste. Sie ist auf offene, trockenwarme Flächen mit niedriger und lückenhafter Vegetation angewiesen, die sie in der Kulturlandschaft Mitteleuropas zunehmend weniger findet. Auch Feld- und Heidelerche finden auf Grund einer zunehmenden Versiegelung der Landschaft und durch die weitgehende Aufgabe extensiver Weideflächen an Magerflächen zunehmend weniger geeignete Brutareale.

Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Steinlerche, deren Gefiederfärbung der vorherrschenden Bodenfarbe ihres Lebensraumes besonders stark angepasst ist
Hornlerche
(Eremophila bilopha)
Gut getarnte Kurzzehenlerche

Lerchen sind kleine bis mittelgroße bodenbewohnende Vögel. Ihre Körperlänge liegt zwischen 11,5 und 23 Zentimetern.[5] Die beiden größten Leichenarten sind die von den Kapverdischen Inseln bis in den Westen Indiens vorkommende Wüstenläuferlerche und die Sumpflerche, eine Charakterart des tibetischen Hochlands.[6]

Lerchen sind meist unauffällig und nicht nach Geschlechtern unterschiedlich gefärbt. Die kontrastreichsten Zeichnungen unter den Lerchen sind die Horn- und die Ohrenlerche, die wegen ihrer schwarzweißen Gesichtsmasken häufig als die schönsten Lerchenarten bezeichnet werden.

Tarnendes Gefieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf der Körperoberseite sind Lerchen von sandfarben über gräulich bis bräunlich gefärbt und weisen eine dichte Strichelung auf, die durch andersfarbige Federsäume und meist dunkle Schaftstriche entsteht. Die Körperunterseite ist heller und reicht von weiß über rahmfarben bis zu hellen Rosttönen. Auch die Körperunterseite weist bei den meisten Arten Strichelungen auf, die aber häufig auf den Brust- und Kopfbereich begrenzt sind. Grundsätzlich ist die Strichelung bei Arten, deren Lebensraum wenig Vegetation aufweist, weniger ausgeprägt als bei den Arten, die in von Gräsern dominierten Lebensräumen vorkommen.[2]

Lerchen sind durch ihre Gefiederfärbung gewöhnlich gut getarnt. Bei vielen Arten entspricht die Oberseite des Gefieders der Bodenfarbe ihres Verbreitungsgebiets. Dies ist besonders ausgeprägt bei den überwiegend in Afrika vorkommenden Mirafra-Arten, aber auch die in zahlreichen Unterarten von Nordafrika über Vorder- bis Zentralasien vorkommende Steinlerche weist ein Gefieder auf, das dem jeweiligen Bodenfarbton in besonderem Maße entspricht. Die Gefiederfärbung der einzelnen Unterarten der Steinlerche variiert entsprechend abhängig vom Lebensraum von hellen Sandtönen bis zu dunkel schiefergrau bei der in Jordanien auf schwarzer Lavawüste vorkommenden Unterart Ammomanes desserti annae.[7] Die gute Tarnung, die für die meisten Lerchenarten typisch ist, durch das Gefiederkleid wird noch verstärkt durch bestimmte Verhaltensweise bei Gefahr: So verharren sie entweder regungslos und sind dann vor der Umgebung ihres Lebensraumes kaum auszumachen oder suchen Schutz in der niedrigen Vegetation. Die Tarnung kann so ausgeprägt sein, dass die Anwesenheit von Lerchen häufig nur durch den auffälligen Gesang der Männchen auffällt.

Die Unterschiede im Gefiederkleid der einzelnen Arten sind häufig nur gering: In einigen Fällen ist die Färbung der Schwanzfedern ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal. Einige Arten sind nur an ihrem Gesang oder dem Verhalten des Männchens während oder nach dem Singflug zu identifizieren.

Jungvögel haben im Vergleich zu den adulten ein etwas kontrastreicheres Gefieder. Bei ihnen sind die Federenden häufig heller oder die Federsäume sind breiter.[5]

Schnabel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schnabelform der Lerchen reicht von einem kernbeißerähnlichen Kegelschnabel bei der Knackerlerche bis hin zu den langen und dünnen Schnäbeln der Läuferlerchen. Die meisten Arten haben einen schlanken Schnabel, wobei die Schnabellänge in der Regel kürzer ist als die Kopflänge.[8] Die Arten mit einem kräftigeren Schnabel, wie dies beispielsweise bei der Kalanderlerche oder den Mirafra-Arten der Fall ist, sind überwiegend Samenfresser. Arten mit mittelgroßen Schnäbeln, wie dies für die Haubenlerche oder die Feldlerche typisch ist, ernähren sich von kleinen Samen und Insekten. Bei Arten mit sehr schlanken Schnäbeln, wie dies bei der Heidelerche oder der Hornlerche der Fall ist, ernähren sich überwiegend von Insekten und nehmen Sämereien nur im Winter zu sich.[9] Die Nasenlöcher liegen bei den Arten der Gattung Mirafra, Pinarocorys, Certhilauda und Alaemon vollständig frei, bei den übrigen Gattungen sind sie mit kleinen Federn bedeckt.

Schwingen und Schwanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Flügel der Lerchen sind relativ lang und breit. Sie haben 10 Handschwingen und im Unterschied zu den meisten Singvögeln, die gewöhnlich neun Armschwingen haben, mindestens 10 Armschwingen. Die Arten der Gattung Certhilauda haben sogar 11 Armschwingen.

Der Schwanz ist kurz bis mittellang und endet bei den meisten Arten gerade. Sie haben insgesamt 12 Schwanzfedern.

Fortbewegung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Boden hüpfen Lerchen nicht, sondern sie laufen - das heißt, sie setzten abwechselnd die Beine vor, ohne dass beide Füße gleichzeitig den Boden verlassen. Sie erreichen dabei Geschwindigkeiten von bis zu 7 Stundenkilometer und bewegen sich dabei schneller als jede andere europäische Singvogelart.[10] Wie bei allen Singvögeln weisen drei Zehen nach vorne und eine nach hinten. Die bei den Lerchen verlängerte und kräftige Hinterzehe ist eine Anpassung an ihre bodenbewohnende Lebensweise. Beim Fliegen werden die Beine brustwärts angezogen, so dass sie im Gefieder verschwinden und die Beinrückseite zum Boden zeigt. Zu den besonderen Merkmalen der Lerchen zählt, dass die Rückseite des Laufes in vierseitige Schilder gegliedert ist.[2]

Die Flugweise der Lerchen variiert sehr stark. Verglichen mit den Piepern, mit denen die Lerchen viele Merkmale im Habitus teilen, ist ihr Flug schwerer, geräuschvoller und breitflügeliger.[11]

Gesang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Singende Rotnackenlerche
(Mirafa africana)

Der Gesang vieler Lerchenarten ist sehr melodiös und wird mit großer Vehemenz vorgetragen. Nicht wenige Arten sind sogenannte „Spötter“ und greifen die Stimmen anderer Vogelarten ihrer Umgebung auf. Die Spottlerche beispielsweise verbindet melodisch die Stimmen mehrerer Vogelarten miteinander. Man hat bislang die Nachahmung von 57 anderen Vogelarten aus 20 verschiedenen Gattungen bei dieser Art identifizieren können.[12]

Häufig wird der Gesang vom Männchen im Flug vorgetragen. Typisch für Lerchen ist dabei ein steiler Anstieg mit schnellen Flügelschlägen, bei dem ununterbrochen gesungen wird. Einzelne Lerchenarten erreichen dabei beträchtliche Höhen: So steigt beispielsweise die in Ostafrika vorkommende Ogadenlerche bei ihrem Singflug bis zu 100 Meter hoch.[13] Andere Lerchenarten bleiben dagegen deutlich niedriger: So steigt die im Süden Afrikas vorkommende Zirplerche nur zwei Meter in die Höhe, bevor sie sich mit steil gestellten Flügeln schwebend und singend wieder zu Boden gleiten lässt.[14]

Hat das singende Männchen eine ausreichende Höhe erreicht, geht es häufig in einen kreisenden Sing-Schauflug über, bei der es ohne Änderung von Flügelschlag oder Gesang auf gleicher Höhe verharrt und dabei langsam über seinem Revier kreist. Es gibt Arten, bei denen dieser Sing-Schauflug bis zu 25 Minuten währt. Danach gleiten die Lerchen mit häufig bewegungslosen und gänzlich ausgestreckten Flügeln langsam wieder herab. Der Gesang wird dabei immer noch fortgesetzt. Andere Arten lassen sich abrupter und steifer von ihrer Singhöhe herabfallen und fangen den Flug dicht über dem Boden ab. Viele Arten verfügen zusätzlich noch über einen Bodengesang, der von Ansitzwarten aus vorgetragen wird. Einige Lerchen tragen ihren Gesang auch in mondhellen Nächten vor.

Einige Arten aus den Gattungen Mirafra und Chersophilus erzeugen bei diesem Schauflug durch ein Zusammenschlagen der Schwingen über dem Rücken zusätzlich zum Gesang klappernde und rasselnde Instrumentallaute.[11] Bei der Gras- und der Baumklapperlerche sind diese Instrumentallaute so typisch für ihren Singflug, dass er sogar namensgebend ist.

Verbreitung und Lebensraum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verbreitungsschwerpunkt ist Afrika und Asien. Afrika weist die größte Artenanzahl auf. Alle Gattungen der Familie kommen auf diesem Kontinent vor. In Nordamerika lebt mit der Ohrenlerche nur eine Art vor. Die Horsfield-Lerche kommt von Südostasien bis nach Australien vor.

Lerchen sind tagaktive Vögel, die Wüsten, Halbwüsten, Steppen, Waldsteppen und Tundren besiedeln. Lediglich die Sumpflerche (Melanocorypha maxima) kommt auf alpinen Mooren und vernässten Uferweisen vor. Die in Zentralasien vorkommende Art ist nach Einschätzung von Rudolf Pätzold die einzige Art, die auch flache Wasserstellen durchläuft.[15]

Fortpflanzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nest und Gelege der Rasolerche
Grauscheitellerche füttert Nestlinge

Lerchen nisten auf dem Boden und legen zwei bis sechs gefleckte Eier. Die paläarktischen Arten brüten gewöhnlich im Zeitraum von März bis Juni. In den Tropen und im südlichen Afrika hängt die Fortpflanzungszeit vom Einsetzen der Regenzeit ab. Die Männchen verteidigen ein Revier gegen Artgenossen und gelegentlich auch gegen verwandte Arten. Bei einigen der afrikanischen Arten besetzen die Männchen ganzjährig ein Revier, die anderen Arten verteidigen ein Revier nur während der Brutzeit. Zum revierverteidigenden Verhalten gehören Imponier- und Drohhaltung und ein Verjagen. Direkte Kampfhandlungen zwischen Lerchen sind dagegen selten.[16] Der Gesang vom Boden, von einer erhöhten Warte oder der Singflug ist ein indirektes revierverteidigendes Verhalten. Ein ausgesprochen aggressives Revierverteidigungsverhalten zeigt die in Zentralasien vorkommende Sumpflerche. Sie greift im Sturzflug andere Vogelarten wie Rotschenkel, Regenpfeifer und Möwen an und zeigt ein solch aggressives Verhalten auch gegenüber Schafen, Yaks und Menschen.[17]

Lerchen paaren sich auf dem Boden. Der Paarung geht eine Balz voraus, bei der das Männchen um das Weibchen mit tänzelnden und hüpfenden Bewegungen wirbt.

Lerchen sind Bodenbrüter. Das Nest ist napfförmig und befindet sich häufig in einer Bodenmulde, die durch Grasbüschel, Erdschollen oder Steine geschützt ist. Nur wenige Arten bauen ihr Nest gelegentlich auch in niedrigem Gebüsch. Die Gelege enthalten in der Regel zwischen zwei und fünf Eier. Sie sind gewöhnlich von einer weißen bis grauen Grundfarbe und weisen dunklere Sprenkel und Flecken auf. Die größten Eier innerhalb der Familie der Lerchen legt die Sumpflerche: Ihre Eier entsprechen in ihrer Größe der einer Singdrossel und haben ein Frischvollgewicht von 5,7 Gramm.[17] Bei den meisten Arten brütet nur das Weibchen. Die Brutdauer beträgt zwischen 11 bis 13 Tage. Beide Elternvögel sind an der Fütterung der Jungvögel beteiligt. Die Nestlingszeit beträgt zwischen acht bis zehn Tagen.[18]

Lerchen und Mensch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Niederdeutschen hieß der Vogel auch Löweneckerchen[19]; überdauert hat die Bezeichnung in der Grimm-Fassung des Märchens Das singende springende Löweneckerchen. Auf dieselben Wortbestandteile verweist auch die niederländische Bezeichnung Leeuweriken. Im Stadtlogo und -wappen von Lörrach ist stilisiert dieses Tier abgebildet. Blasonierung: „In Rot oben eine aufsteigende goldene (gelbe) Lerche.“

Lerchen werden selten als Käfigvogel gehalten. Eine Ausnahme stellt die Mongolenlerche dar, die in ihrem Gesang die Rufe zahlreicher anderer Vogelarten einflechtet. Sie wurde noch in den 1920er Jahren in großer Zahl auf Vogelmärkten in Peking gehandelt und wegen ihres variantenreichen Gesanges „Hundert Melodien“ genannt.[20]

Gattungen und Arten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bengalenlerche
(Mirafa assamica)
Horsfield-Lerche
(Mirafa javanica)
Baumklapperlerche
(Mirafra rufocinnamomea)
Steppenlerche
(Calendulauda africanoides)
Zirplerche
(Chersomanes albofasciata)
Wüstenläuferlerche
(Alaemon alaudipes)
Steinlerche
(Ammomanes deserti)
Kalanderlerche
(Melanocorypha calandra)
Kurzzehenlerche
(Calandrella brachydactyla)
Haubenlerche
(Galerida cristata)
Malabarlerche
(Galerida malabarica)
Heidelerche
(Lullula arborea)
Feldlerche
(Alauda arvensis)
Kleine Feldlerche
(Alauda gulgula)
Ohrenlerche
(Eremophila alpestris)

Folgende Gattungen und Arten gehören zu den Lerchen:

Phylogenie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2013 haben Per Alström und Kollegen in einer großen Studie die Verwandtschaft der Lerchen anhand des Sequenzvergleichs mehrerer homologer DNA-Abschnitte untersucht. Dabei fanden sie, dass die Gattung Calandrella in der gewöhnlichen Abgrenzung paraphyletisch wäre. Ihren Ergebnissen zufolge besteht die bisherige Gattung aus zwei Artengruppen. Für diejenige, die nicht die Typusart Calandrella brachydactyla enthält, reaktivierten sie den alten, bisher als Synonym aufgefassten Gattungsnamen Alaudala Horsfield & Moore, 1856 (Typusart: Calandrella raytal). Demnach wären vier Arten als Alaudala rufescens, Alaudala cheleensis, Alaudala raytal und Alaudala athensis in diese Gattung zu transferieren.[26] Diese Änderung wurde vielfach bereits übernommen.[27] Eine neuere Studie von 2016 fand allerdings eine instabile Phylogenie und lies Zweifel an der Monophylie einiger Arten aufkommen.[28] Damit kann mit Sicherheit nur noch ausgesagt werden, dass die Gattung Calandrella einer Revision bedarf.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans-Günther Bauer, Einhard Bezzel, Wolfgang Fiedler (Hrsg): Das Kompendium der Vögel Mitteleuropas: Alles über Biologie, Gefährdung und Schutz. Band 2: Passeriformes – Sperlingsvögel. Aula-Verlag Wiebelsheim, Wiesbaden 2005, ISBN 3-89104-648-0.
  • C. J. O. Harrison (Hrsg.): Birdfamilies of the World. Phaidon Press, Oxford 1978, ISBN 0-7290-0034-6.
  • Brian Huntley, Rhys E. Green, Yvonne C. Collingham, Stephen G. Willis: A Climatic Atlas of European Breeding Birds. Durham University, The RSPB and Lynx Editions, Barcelona 2007, ISBN 978-84-96553-14-9.
  • Rudolf Pätzold: Kompendium der Lerchen. Alle Lerchen unserer Erde. Jan-Schimkat-Medienpublikation, Dresden 2003, ISBN 3-00-011219-7.
  • Rudolf Pätzold: Die Lerchen der Welt. Westarp Wissenschaften, Magdeburg 1994, ISBN 3-89432-422-8.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Percy Bysshe Shelley: Ode an eine Feldlerche, aufgerufen am 14. Januar 2017
  2. a b c d Harrison (Hrsg.): Birdfamilies of the World. S. 188.
  3. Pätzold: Die Lerchen der Welt. S. 33.
  4. Huntley u. a., S. 284.
  5. a b Pätzold: Die Lerchen der Welt. S. 24.
  6. Pätzold: Kompendium der Lerchen. S. 232.
  7. Pätzold: Kompendium der Lerchen. S. 186.
  8. Pätzold: Kompendium der Lerchen. S. 32.
  9. Harrison (Hrsg.): Birdfamilies of the World. S. 189.
  10. Pätzold: Die Lerchen der Welt. S. 28.
  11. a b Pätzold: Die Lerchen der Welt. S. 29.
  12. Pätzold: Die Lerchen der Welt. S. 44.
  13. Pätzold: Kompendium der Lerchen. S. 113.
  14. Pätzold: Kompendium der Lerchen. S. 144.
  15. Pätzold: Kompendium der Lerchen. S. 235.
  16. Pätzold: Die Lerchen der Welt. S. 30.
  17. a b Pätzold: Kompendium der Lerchen. S. 234.
  18. Pätzold: Die Lerchen der Welt. S. 31.
  19. Eintrag im Grimmschen Wörterbuch
  20. Pätzold: Kompendium der Lerchen. S. 231.
  21. Avibase zur Ostklapperlerche, aufgerufen am 14. Januar 2017
  22. Avibase zur Burmalerche, aufgerufen am 14. Januar 2017
  23. Avibase zur Indochinalerche, aufgerufen am 14. Januar 2017
  24. Per Alström: Taxonomy of the Mirafra assamica complex. In: Forktail. 13, 1998, S. 97–107 . Abgerufen am January 14, 2017.
  25. Avibase zur Jerdonlerche, aufgerufen am 14. Januar 2017
  26. Per Alström, Keith N. Barnes, Urban Olsson, F. Keith Barker, Paulette Bloomer, Aleem Ahmed Khan, Masood Ahmed Qureshi, Alban Guillaumet, Pierre-André Crochet, Peter G. Ryan (2013): Multilocus phylogeny of the avian family Alaudidae (larks) reveals complex morphological evolution, non-monophyletic genera and hidden species diversity. Molecular Phylogenetics and Evolution 69(3): 1043-1056. doi:10.1016/j.ympev.2013.06.005
  27. George Sangster, J. Martin Collinson, Pierre-André Crochet, Guy M. Kirwan, Alan G. Knox, David T. Parkin, Stephen C. Votier (2014): Taxonomic recommendations for Western Palaearctic birds: 10th report. Ibis 157: 193–200. doi:10.1111/ibi.12221
  28. Martin Stervander, Per Alström, Urban Olsson, Ulf Ottosson, Bengt Hansson, Staffan Bensch (2016): Multiple instances of paraphyletic species and cryptic taxa revealed by mitochondrial and nuclear RAD data for Calandrella larks (Aves: Alaudidae). Molecular Phylogenetics and Evolution 102: 233–245. doi:10.1016/j.ympev.2016.05.032