Nebenstelle (Telefonanlage)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Als Nebenstellen werden bei Telefonanlagen von Unternehmen, Ämtern usw. die Telefonanschlüsse der einzelnen Mitarbeiter bezeichnet, bzw. die Telefonapparate in den einzelnen Räumen.[1] Unter Mobile-Extension versteht man die Integration von Mobiltelefonen in eine Telekommunikationsanlage als vollwertige Nebenstelle.

Nebenstellen sind mittels Durchwahl-Telefonnummer zu erreichen, bzw. werden von der Telefonzentrale vermittelt. Teilnehmer an Nebenstellen haben eine Nebenstellennummer (extension number), bei Durchwahl von außen eine Durchwahlnummer.

In Österreich bezeichnet man eine Nebenstelle bzw. die Durchwahl auch als Klappe.

Als Nebenanschluss wird demgegenüber ein an einen Fernsprechanschluss gekoppelter zweiter Telefonanschluss ohne eigene Telefonnummer bezeichnet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hubert Zitt: ISDN & DSL für PC und Telefon. Verlag Markt + Technik, München 2005, ISBN 3-8272-6987-3.
  • Gisa Briese-Neumann:Professionell Telefonieren. Gabler GmbH, Wiesbaden 1996, ISBN 978-3-409-19983-4.
  • August-Wilhelm Scheer, Markus Nüttgens (Hrsg.):Electronic Business Engineering. Springer Verlag, Berlin / Heidelberg 1999, ISBN 978-3-642-63683-7.
  • Helmut Kropp:Beiträge zur Telekommunikation. Norderstedt 2015, ISBN 978-3-7347-7884-1.
  • Volker Hammer, Ulrich Pordesch, Alexander Roßnagel:Betriebliche Telefon- und ISDN-Anlagen rechtsgemäß gestaltet. Springer Verlag, Berlin / Heidelberg 1993, ISBN 978-3-540-56511-6.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Handbuch der Fernmeldetechnik. Nebenstellenanlagen, 1971.