Neue Pfarrkirche Götzis

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Kath. Pfarrkirche hl. Ulrich in Götzis
Innenansicht

Die römisch-katholische Neue Pfarrkirche Götzis steht im Ortszentrum der Marktgemeinde Götzis im Bezirk Feldkirch in Vorarlberg. Sie ist dem heiligen Ulrich geweiht und gehört zum Dekanat Rankweil in der Diözese Feldkirch. Das Bauwerk steht unter Denkmalschutz.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kirche wurde in den Jahren 1862 bis 1865 nach Plänen des Architekten Anton Geppert mit dem Baumeister J. Wilhelm erbaut. Die neuere Innengestaltung entwarf der Architekt Anton Rhomberg. Der Pfarrkirche gegenüber steht ein 1981 erbautes Pfarrzentrum.

Architektur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirchenäußeres

Die Kirche zeigt sich als neuromanischer Langhausbau mit einem Querhaus, Chor mit Rundapsis und mit einer westlichen Doppelturmfassade. Langhaus und Chor stehen unter einem Satteldach. Die Rundbogenfenster in Rundbogenblendnischen stehen auf einem umlaufenden Gesims. Die Stirnseiten des Querhauses und die mittige Westfassade haben Rosettenfenster in Rundbogenblendnischen. Der mittige Giebel der Westfassade ist mit gestaffelten Rundbogenöffnungen gegliedert. Das westliche Rundbogenportal hat eine vorgestellte Portikushalle mit drei Rundbogenöffnungen. Die zwei Türme haben ein Rundbogenblendfries im Mittelgeschoss, darüber ein Obergeschoss mit gekoppelten Rundbogenschallöffnungen und darüber ein sechsseitiges Giebelgeschoss mit Spitzhelm und Maßwerkbrüstung.

Das Kriegerdenkmal vor der Kirche schuf Peter Schneider (1963).

Kircheninneres

Das dreischiffige sechsjochige Langhaus hat ein Querschiff mit drei quadratischen Jochen mit geradem Abschluss, das quadratische Chorjoch schließt mit einer Rundapsis. Die Wandgliederung erfolgte mit Fenstern in Rundbogenblendarkaden.

Glasmalerei

Die drei Fensterrosetten schuf Mila Bjelik-Stöhr (1946), die Fenster im Langhaus schuf Martin Häusle (1948/1949), alle ausgeführt von der Tiroler Glasmalereianstalt.

Ausstattung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den Volksaltar mit dem Relief Opferlamm Christi und das Volk Gottes schuf der Bildhauer Herbert Albrecht (1957). Das Wandbild Christus in der Mandorla mit den zwölf Aposteln in der Apsis schufen Josef Hofer und Walter Khüny (1962). Der Seitenaltar im linken Querschiff trägt die Figur Maria mit Kind aus Meschach um 1470.

Die Orgel bauten 1874 die Gebrüder Mayer.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Pfarrkirche hl. Ulrich (Götzis) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vorarlberg – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz.. Archiviert vom Original im Mai 2016. Bundesdenkmalamt, Stand: 26. Juni 2015 (PDF).

Koordinaten: 47° 20′ 2,1″ N, 9° 38′ 43,8″ O