Neurostimulation

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Bei der Neurostimulation hemmen die Stromimpulse eines Neurostimulators die Erregungsweiterleitung überaktiver Nerven. Neurologische Krankheitssymptome können so gelindert werden. Vor der Implantation wird durch eine Teststimulation geklärt, ob der Patient für die Behandlungsform in Frage kommt und der richtige Nerv zur Symptomlinderung stimuliert wird.

Komponenten eines Neurostimulators[Bearbeiten]

Ein implantierbarer und programmierbarer Neurostimulator besteht aus einem Stimulator, einem etwa Zigarettenschachtel-großem Gerät in dem die benötigte Hochleistungs-Elektronik und die Batterie untergebracht sind und aus einer mehrpoligen Elektrode. Die Elektrode stimuliert die entsprechenden Nerven, der Stimulator gibt ihr dafür die Impulse. Die Stärke und Frequenz der Impulse werden nach der Implantation vom behandelnden Arzt programmiert. In einigen Fällen erhält auch der Patient ein Programmiergerät, mit dem der Stimulator ein- und ausgeschaltet werden kann und die Impulse in vom Arzt definierten Grenzen geändert werden können.

Einsatz der Neurostimulation bei[Bearbeiten]

Gesundheitshinweis Bitte den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!