Nexus Magazin

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Nexus Magazin
Nexus-magazin-logo.jpg
Beschreibung Esoterische Zeitschrift mit Themenbereich UFO, Gesundheit, Politik, Grenzwissenschaften, Aufklärung
Verlag Mosquito Verlag
Erstausgabe 2005
Erscheinungsweise zweimonatlich
Chefredakteur Daniel Wagner
Herausgeberin Inna Kralovyetts
Weblink www.nexus-magazin.de (deutsch)
ISSN

Das Nexus Magazin (Eigenschreibweise: NEXUS Magazin) begann 1986 in Australien als grün-alternative Zeitschrift, die sich zunächst mit Themen wie New Age, Gesundheit und Dritte Welt beschäftigte.

Inzwischen erscheint das Magazin in den Sprachen Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Griechisch, Polnisch, Kroatisch, Rumänisch, Russisch und Japanisch.

Selbstverständnis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im deutschen Impressum bezeichnet sich das Magazin als ein "Medium am Rande des Mainstreams", das "keine Verbindungen zu irgendeiner religiösen, philosophischen oder politischen Ideologie oder Organisation" hat. Es "sieht die Menschheit in einer Periode tiefgreifender Transformation".[1]

Inhalte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Heft gilt als kontrovers, da es sich wissenschaftlich nicht anerkannten Standpunkten und Themen widmet, darunter Alternativmedizin, UFOs, Forteana und Verschwörungstheorien wie die Mondlandungslüge.

Jede Ausgabe ist ca. 80 Seiten stark und enthält zwischen 5 und 7 Artikel, die sich auf jeweils 7 bis 12 Seiten erstrecken. Das Magazin ist textlastig und enthält zu jedem Artikel ausführliche Endnoten und Quellenangaben. Neben den Artikeln gibt es Sektionen für Nachrichten, Leserbriefe und Reviews.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zeitschrift wurde 1990 von Duncan M. Roads übernommen und existiert seit 2005 im deutschsprachigen Raum, wo sie vom Mosquito Verlag herausgegeben wird. Der deutsche Herausgeber und Chefredakteur Thomas Kirschner ist 2018 verstorben.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verbindungen von Nexus zu rechtsextremen Kreisen in Australien traten durch Artikel über die US-Milizen zutage. Duncan M. Roads besuchte 1989 Muammar al-Gaddafi in Libyen und ist eng mit dem Rechtsextremisten und zum Islam übergetretenen Robert Pash befreundet, der versuchte eine Verbindung zwischen der extremen Rechten und Linken in Australien herzustellen.[2]

Der britische Vertreter von Nexus leugnet die Gaskammern von Auschwitz, ist Anhänger der Protokolle der Weisen von Zion und Verehrer von David Icke.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. z. B. "Unsere Mission" in NEXUS Magazin, Juni - Juli 2019, Nr. 83, S. 88; s. a. Mediadaten des Magazins, S. 3
  2. Nicholas Goodrick-Clarke: Im Schatten der Schwarzen Sonne. Arische Kulte, Esoterischer Nationalsozialismus und die Politik der Abgrenzung. Marix Verlag, Wiesbaden 2009, S. 554.
  3. Nicholas Goodrick-Clarke: Im Schatten der Schwarzen Sonne. Arische Kulte, Esoterischer Nationalsozialismus und die Politik der Abgrenzung. Marix Verlag, Wiesbaden 2009, S. 555.