Niamey I

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Niamey I (rot) in der Stadt Niamey

Niamey I ist eines von fünf Arrondissements der nigrischen Hauptstadt Niamey.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niamey I liegt im Nordosten der Stadt am linken Ufer des Flusses Niger. Im Westen von Niamey I befindet sich das Arrondissement Niamey II, im Süden jenseits des Flusses das Arrondissement Niamey V. Niamey I ist das für den Handel bedeutendste Arrondissement Niameys. Hier befinden sich unter anderem drei der sieben wichtigsten Märkte der Stadt.

Niamey I ist in dreizehn Stadtviertel, zehn administrative Dörfer, drei traditionelle Dörfer, einen Weiler und ein Lager gegliedert. Die dreizehn Stadtviertel in Niamey I sind Garde Présidentielle, Garde Républicaine, Gendarmerie 25, Goudel, Hôpital, Kouara Kano, Koubia, Lossa Goungou, Plateau I, Plateau II, Recasement Yantala, Yantala-Bas und Yantala-Haut. Die zehn administrativen Dörfer in Niamey I sind Gabougoura, Gorou Banda, Goudel Gorou, Kossey, Soudouré Peulh, Soudouré Zarma Bene, Tondi Kouarey, Tondi Kouarey Peulh, Tondibia Gorou und Tondibia Zarma. Die drei traditionellen Dörfer in Niamey I sind Fondoga, Koubia Kaina und Tondi Kouarey. Hinzukommen der Weiler Patalpate und das Militärlager Tondibiah.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Niamey wurde 1984 in fünf Distrikte unterteilt. 1989 wurden der 1. und der 2. Distrikt zu einer Stadtgemeinde (französisch: commune urbaine) innerhalb Niameys zusammengeschlossen. Diese Stadtgemeinde hatte ebenfalls den Namen Niamey I und umfasste bis 1996 das Gebiet der heutigen Arrondissements Niamey I und Niamey II sowie einen Teil des heutigen Arrondissement Niamey III. In seinem heutigen Gebietsumfang besteht Niamey I seit 1996. 2010 wurden die Stadtgemeinden Niameys in Arrondissements umgewandelt.[2]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Volkszählung 2001 hatte Niamey I 116.537 Einwohner.[1] Bei der Volkszählung 2012 betrug die Einwohnerzahl 210.020.[3]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kokou Henri Motcho: La réforme communale de la communauté urbaine de Niamey. In: Revue de géographie alpine. Nr. 92, 2004. S. 111–124 (Online-Version)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Répertoire National des Communes (RENACOM). Website des Institut National de la Statistique, abgerufen am 8. November 2010.
  2. Programme d’orientation de la politique de développement de la Ville de Niamey: le Maire central Oumarou Moumouni Dogari face aux défis communaux. Le Sahel, , abgerufen am 26. April 2013 (französisch).
  3. Présentation des résultats globaux définitifs du Quatrième (4ème) Recensement Général de la Population et de l’Habitat (RGP/H) de 2012. Institut National de la Statistique, , abgerufen am 21. April 2014 (PDF-Datei, französisch).

Koordinaten: 13° 33′ N, 2° 5′ O