Niamey III

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Niamey III (rot) in der Stadt Niamey
Blick von der Großen Moschee über Niamey III

Niamey III ist eines von fünf Arrondissements der nigrischen Hauptstadt Niamey.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das langgestreckte Gebiet des Arrondissements am linken Ufer des Flusses Niger führt vom Stadtzentrum Richtung Nordosten, wo es von einem breiten Grüngürtel begrenzt wird. Im Westen grenzt Niamey III an Niamey II, im Südosten an Niamey IV und Südwesten, jenseits des Flusses, an Niamey V.

Niamey III besteht aus 16 Stadtvierteln, vier traditionellen Dörfern und zwei administrativen Dörfern.

Die Stadtviertel sind:

  • Abidjan
  • Bani Fandou II
  • Banifandou II
  • Banizoubou
  • Boukouki IV
  • Cité Caisse
  • Cité Faycal
  • Couronne Nord
  • Kalley Centre Amirou
  • Kalley Est
  • Kalley Sud
  • Madina
  • Nouveau Marché
  • Poudrière
  • Sabon Gari
  • Terminus

Die traditionellen Dörfer sind Faldjame, Goro Banda, Gorou Kaina und Sabon Carre, die administrativen Dörfer Kongou Gorou und Kongou Gorou Zarmagandey.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis 1996 war Niamey in drei Stadtgemeinden (französisch: communes urbaines) unterteilt. Unter Niamey III wurde bis dahin das Gebiet des heutigen Arrondissements Niamey V verstanden. 1996 wurde Niamey in fünf Stadtgemeinden geteilt. Die Stadtgemeinde Niamey III entstand aus Teilen der früheren Stadtgemeinden Niamey I und Niamey II. 2010 wurden die Stadtgemeinden Niameys in Arrondissements umgewandelt.[2]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Volkszählung 2001 hatte Niamey III 175.899 Einwohner.[1] Bei der Volkszählung 2012 betrug die Einwohnerzahl 163.175.[3]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grand Marché

In Niamey III liegt der Grand Marché, der „große Markt“ von Niamey. Am Boulevard Mali Béro befindet sich ein großes Stadtviertel, in dem Kunsthandwerk hergestellt und verkauft wird. Ebenfalls bedeutend in Niamey III ist der Handel mit Baumaterialien. Im westlichen Teil des Arrondissements ist eine hohe Dichte an Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen festzustellen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kokou Henri Motcho: La réforme communale de la communauté urbaine de Niamey. In: Revue de géographie alpine. Nr. 92, 2004. S. 111–124 (Online-Version)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Répertoire National des Communes (RENACOM). Website des Institut National de la Statistique, abgerufen am 8. November 2010.
  2. Programme d’orientation de la politique de développement de la Ville de Niamey: le Maire central Oumarou Moumouni Dogari face aux défis communaux. Le Sahel, 2012, abgerufen am 26. April 2013 (französisch).
  3. Présentation des résultats globaux définitifs du Quatrième (4ème) Recensement Général de la Population et de l’Habitat (RGP/H) de 2012. Institut National de la Statistique, 2014, abgerufen am 21. April 2014 (PDF-Datei, französisch).

Koordinaten: 13° 31′ N, 2° 8′ O