Norman Kolodziej

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Norman Kolodziej (2009)

Norman Kolodziej (* Rendsburg) ist ein deutscher Elektro-Musiker, der unter dem Künstlernamen Der Tante Renate (kurz: DTR) bekannt wurde. Neben seinem Soloprojekt spielte er bis 2014 zusammen mit Kevin Hamann im Elektropunk-Projekt Bratze.[1][2] Seit 2015 lebt Kolodziej in Leipzig und ist dort als Musikproduzent in seinem Tonstudio Château Brachial tätig.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In seiner Heimatstadt Rendsburg sammelte Norman Kolodziej erste musikalische Erfahrungen mit der Hardcore-Band Loxiran, in der er einer der Gitarristen war.

Von dort zog Kolodziej, ein gelernter Ingenieur für Medientechnik, zunächst nach Aachen, um ein Jahr später schließlich nach Hamburg zu ziehen. Dort kam es zu ersten Kontakten mit der ansässigen Electro/Indie-Szene und er nahm das Pseudonym „Der Tante Renate“ an.[1] Im Jahr 2004 veröffentlichte „Der Tante Renate“ seine erste EP „Schecter“, welche insgesamt sechs Songs enthält.[3] Obwohl Kolodziej zusammen mit Dennis Becker und Jan Kaiser das Indie-Label Cobretti gegründet hatte, wurde die EP unter Audiolith Records zum Verkauf freigegeben.[1] In der Folge trat „Tante Renate“ auf Festivals wie dem „Fusion“-, „Juicy Beats“- und dem „Eurosonic“-Festival auf.[1]

Nach einigen weiteren Projekten publizierte „Tante Renate“ 2007 schließlich sein erstes Album Simplex, das in der Fachpresse überwiegend positiv aufgenommen wurde.[4] Die Songs bestehen zum größten Teil aus computergenerierten Beats ohne Vocals. Im selben Jahr gründet er zusammen mit Kevin Hamann (ClickClickDecker) das Musikprojekt Bratze. Gemeinsam veröffentlichen sie das Album Kraft, 2008 folgte die EP Waffe.[5]

Im weiteren Verlauf konzentrierte sich Kolodziej wieder auf seine Solo-Karriere. Anfang 2009 erschien sein zweites Album Splitter.[4] Es folgten Auftritte auf bekannten Festivals, wie Rocken am Brocken[6] oder „12Zehn“.[7]

Im Herbst 2009 widmete sich Kolodziej wieder dem Projekt Bratze, im März 2010 erschien mit Korrektur nach Unten das zweite Album des Projekts. Nach dem letzten Album Highlight löste sich Bratze 2014 auf. Norman Kolodziej zog daraufhin nach Leipzig und arbeitet als Tontechniker und Produzent in seinem Tonstudio Château Brachial.[8]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Veröffentlichungen Kolodziejs mit Bratze siehe Bratze#Diskografie, für die Veröffentlichungen mit Loxiran siehe Loxiran#Diskografie.

als Der Tante Renate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2003: Schecter (CD, Audiolith)
  • 2007: Simplex (CD, Audiolith)
  • 2009: Splitter (CD/LP, Audiolith)
  • 2011: H4xX02 (CD/DL, Audiolith)

EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2003: Electrizid (CD, Cobretti)
  • 2005: 666Deluxe (LP, Audiolith)

Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2009: Slice Cut Split Share – The Remixes (CD, Audiolith)

Produktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2007: Bratze, Kraft (Produktion & Mix)
  • 2009: Captain Capa, Tonight is the constant (Produktion, Mix, Master)
  • 2009: Juri Gagarin, Cobra
  • 2010: Bratze, Korrektur nach unten (Produktion & Mix)
  • 2010: Saalschutz, Entweder Saalschutz
  • 2011: Captain Capa, Saved my life (Produktion, Mix, Master)
  • 2012: Bratze, Highlight (Produktion, Mix, Master)
  • 2014: Schafe&Wölfe, Große Augen für schlechte Aussichten (Mix & Master)
  • 2014: Abramowicz, Generation
  • 2014: Abramowicz, Call the Judges (z.T. Produktion, Mix, Master)
  • 2017: Captain Capa, This is forever (Produktion, Mix)
  • 2017: Schafe&Wölfe, Lebenswerk X (Mix)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d http://www.laut.de/wortlaut/artists/d/der_tante_renate/biographie/index.htm
  2. Ankündigung auf Facebook Abgerufen am 26. Mai 2014.
  3. http://www.lastfm.de/music/Der+Tante+Renate/+albums
  4. a b http://mainstage.de/?p=15145
  5. http://www.bratze.eu/media.html
  6. http://www.rocken-am-brocken.de/festival/dertanterenate.php
  7. http://www.myspace.com/dertanterenate
  8. Château Brachial, 2017.