Opencast

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Opencast
Entwickler Opencast Community
Aktuelle Version 2.0.1
(1. September 2015)
Betriebssystem Unixähnliche (wie Linux)
Programmier­sprache Java
Kategorie Videoportal
Lizenz Educational Community License (freie Software)
Deutschsprachig ja
opencast.org

Opencast ist ein englischer Begriff für offene Audio- und Videoinhalte insbesondere im akademischen Bereich. Es handelt sich um ein Kofferwort, das die Begriffe „Open“ und „Broadcast“ zusammenführt, wobei sich „Open“ sowohl auf Open Source als auch auf Open Access beziehen kann. Ähnlich wie Webcast ist „Opencast“ als terminologischer Gegenentwurf zum tendenziell kommerziell belegten Podcast angelegt.

Der Begriff wird zum einen in Verbindung mit der Opencast Community genutzt, einer globalen Gemeinschaft vorwiegend akademischer Institutionen und Personen, die sich mit der Produktion, dem Management und der Distribution von Audio- und Videomaterial beschäftigen. Zum anderen steht „Opencast“ für eine quelloffene Software, zum Management von Audio- und Videoinhalten, insbesondere für die Aufzeichnung und Distribution von Lehrveranstaltungen.

Opencast Community[Bearbeiten]

In der 2007 von der UC Berkeley ins Leben gerufenen Community tauschen akademische Institutionen, Individuen und Firmen Erfahrungen rund um die Produktion, das Management und die Distribution audiovisueller Inhalte aus. Dazu dient einerseits die Homepage,[1] andererseits stehen verschiedene Mailinglisten und ein IRC-Kanal zur Verfügung.[2] Die Community verfolgte das Ziel, ein Open Source Video Management System speziell für Hochschulen zu bauen. Dreizehn akademische Institutionen aus Europa und Nordamerika beteiligten sich an diesem Projekt. Es wurde von der Hewlett Foundation und der Andrew W. Mellon Foundation gefördert.[3]

Opencast Software[Bearbeiten]

Die Software wurde (wahrscheinlich wegen des Projektauftakttreffens an der ETH Zürich) zunächst „Opencast Matterhorn“ genannt. 2010 wurde die Version 1.0 veröffentlicht. Der Namenszusatz „Matterhorn“ wurde mit dem Versionssprung auf 2.0 (Sommer 2015) entfernt.[4] Zudem wurde das Projekt ein Teil der Apereo Foundation.[5]

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. http://www.opencast.org/ – Offizielle Webpräsenz
  2. http://www.opencast.org/community/ – Offizielle Kommunikationskanäle
  3. www.linux-magazin.de/content/view/full/42507
  4. http://www.opencast.org/matterhorn/ – Umbenennung von „Opencast Matterhorn“ in „Opencast“
  5. https://www.apereo.org/projects/opencast – Opencast bei Apereo