Osieczna (Großpolen)

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Osieczna
Wappen von Osieczna
Osieczna (Polen)
Osieczna
Osieczna
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Großpolen
Powiat: Leszno
Fläche: 4,76 km²
Geographische Lage: 51° 54′ N, 16° 41′ OKoordinaten: 51° 54′ 21″ N, 16° 40′ 35″ O
Einwohner: 2273
(30. Jun. 2015)[1]
Postleitzahl: 64-113
Telefonvorwahl: (+48) 65
Kfz-Kennzeichen: PLE
Wirtschaft und Verkehr
Schienenweg: Krotoszyn–Leszno
Gmina
Gminatyp: Stadt- und Landgemeinde
Gminagliederung: 17 Schulzenämter
Fläche: 128,73 km²
Einwohner: 9003
(30. Jun. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 70 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 3013033
Verwaltung (Stand: 2006)
Gemeindevorsteher: Stanisław Glapiak
Adresse: ul. Powstańców Wlkp. 6
64-113 Osieczna
Webpräsenz: www.osieczna.pl



Osieczna (deutsch Storchnest)[2][3] ist eine Stadt und Sitz der gleichnamigen Stadt- und Landgemeinde im Powiat Leszczyński der Wojewodschaft Großpolen.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt zwischen zwei großen Teichen und Hügeln etwa zwanzig Kilometer südlich der Stadt Kosten (Kościan) und zehn Kilometer nordöstlich der Stadt Lissa (Leszno).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Storchnest südlich der Stadt Posen und nordöstlich der Stadt Lissa auf einer Landkarte der Provinz Posen von 1905 (gelb markierte Flächen kennzeichnen Gebiete mit seinerzeit mehrheitlich polnischsprachiger Bevölkerung).

Die Ortschaft entstand als Ansiedlung unterhalb einer Burg, die einst ein Raubritternest gewesen sein soll und später zu einem unbekannten Zeitpunkt zerschossen wurde.

Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Stadt- und Landgemeinde gehören neben der Stadt Osieczna weitere 17 Ortsteile (deutsche Namen bis 1945)[2][4] mit einem Schulzenamt.

  • Dobramyśl (Dobramysl, 1939–1943 Schönhof[4], 1943–1945 Dobermeisel)[3]
  • Drzeczkowo (Leesen)[4]
  • Frankowo (Frankenhofen)[4]
  • Grodzisko (Grodziska, 1939–1943 Grätz)[4]
  • Jeziorki (Deutsch Höhe)[4]
  • Kąkolewo (Kankel, 1943–1945 KankeI (Kr. Lissa))[3]
  • Kąty (Grünwinkel)[4]
  • Kleszczewo (Kletschau)[4]
  • Łoniewo (Laune)[4]
  • Miąskowo (Mohnsdorf)[4]
  • Popowo Wonieskie (Poppen)[4]
  • Świerczyna (Tannacker)[4]
  • Trzebania (Trebchen)[3]
  • Witosław (Boberfeld)[4]
  • Wojnowice (Schwedengrund)[4]
  • Wolkowo (Wulke)[4]
  • Ziemnice (Bergfeld)[4]

Weitere Ortschaften der Gemeinde sind Adamowo, Berdychowo, Chmielkowo, Górka, Kopanina, Maciejewo, Nowe Wolkowo und Ustronie.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Osieczna selbst hatte nie Eisenbahnanschluss, der Ortsteil Kąkolewo hat jedoch einen Bahnhof, in dem die nur noch teilweise im Güterverkehr betriebene Bahnstrecke Jarocin–Kąkolewo in der Bahnstrecke Łódź–Forst (Lausitz) aufgeht.

Verweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heinrich Wuttke: Städtebuch des Landes Posen. Codex diplomaticus: Allgemeine Geschichte der Städte im Lande Posen. Geschichtliche Nachrichten von 149 einzelnen Städten. Leipzig 1864, S. 455–456..

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Osieczna – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2015. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (ZIP-Ordner mit XLS-Dateien; 7,82 MiB), abgerufen am 28. Mai 2016.
  2. a b Vgl. Forum Ahnenforschung - deutsche Ortsnamen im Wartheland
  3. a b c d Vgl. Weblink "Anordnung über Ortsnamenänderung im Reichsgau Wartheland" - Landkreis Lissa (Wartheland)
  4. a b c d e f g h i j k l m n o p Vgl. Weblink Amtsbezirk Storchnest - Ortsumbenennungen