Oskar Kilian

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Georg Jakob Oskar Kilian (* 30. Juni 1860 in Berlin; † 23. April 1938 ebenda) war ein Schriftsteller und Chefredakteur. 1900 leitete er die Redaktion der Märkischen Radfahrer-Zeitung[1] und 1908 die Redaktion im Rad- und Auto-Verlag.[2][3][4]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sohn des Schneidermeisters Gottlieb Kilian war Kaufmann von Beruf, als er 1890 in erster Ehe die Tochter eines Fotografen heiratete.[5] In zweiter Ehe heiratete Oskar Kilian am 30. Oktober 1902 die Malerin Hulda Dreiling.[6]

Oskar Kilian hatte seinen Wohnsitz und seine Redaktionsanschrift im Jahr 1900 in Berlin NW. 5, Stephanstraße 25[7] und ab 1906 in Berlin SW. 48, Wilhelmstraße 15. Unter dieser Adresse firmierten nacheinander auch das Zentralblatt für Automobil- und Radfahrwesen und die Zeitschrift für Verkehr und Sport „Rad und Auto“ sowie ab 1908 der Deutsche Radfahrer-Bund, Gau 20 Berlin.[8]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Märkische Radfahrer-Zeitung, Nr. 3, 18. Januar 1900.
  • Reihe: Radler-Streifzüge durch die Mark Brandenburg. Verlag von Max Rockenstein, Berlin, ca. 1898, ZLB digital.
  • Radler-Streifzüge durch die Mark Brandenburg: II. Durch die Märkische Schweiz. Verlag von Max Rockenstein, 1898, Durch die Märkische Schweiz.
  • Taschenbuch für Radfahrer nebst Touren-Verzeichnis für Deutschland und angrenzende Länder unter Mitwirkung von Fach-Autoritäten und der Deutschen Radfahr-Vereine. Max Rockenstein, Berlin 1899, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00116196-5
  • Nr. 15: Fahrendes. In: Liederbuch des Gau 19 Rostock des Deutschen Radfahrer-Bundes. Rostock 1900.
  • Zwischen Elbe und Oder. Kahlenberg & Günther, Berlin, 1905.
  • „Nimm mich mit!“: Handbuch für Rad- und Kraftfahrer. Rad- & Auto-Verlag, Berlin 1908.
  • Reihe: Hinaus in die Ferne! Wanderfahrten und Pläne durch das Deutsche Reich für Rad- und Motorradfahrer. Rad und Auto-Verlag, Berlin 1908 (Bd. 1–6), (Bd. 7/8 für 1909 geplant).[9]
  • Festschrift und Programm zur 8. Fernfahrt am 28. Juli 1907 ; Rund um Berlin, SBB.
  • Festschrift zur Fernfahrt Wien-Berlin am 27. u. 28. Juni 1908. Programm d. Radrennen im Sportpark Steglitz am 28. Juni 1908, SBB.

Darüber hinaus können Georg Jakob Oskar Kilian vermutlich weitere Werke zugeordnet werden:

  • Im Felde: Heitere und ernste Kriegserlebnisse, zwei Bände, Leipzig, Philipp Reclam jun., 1915. [10]
  • Sächsische Baukunst: die Deutsche Bücherei in Leipzig. In: Zentralblatt für das deutsche Baugewerbe: offizielles Verkündigungsbl. d. Deutschen Arbeitgeberbundes für das Baugewerbe; Organ d. Verbandes der Baugeschäfte von Berlin, Band 15, 1916, S. 504–510.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Märkische Radfahrer-Zeitung, Nr. 3, 18. Januar 1900, 1. Jahrgang.
  2. vgl. StA Berlin Xb Nr. 1130/1902 sowie StA Berlin IV b Nr. 550/1938.
  3. Kilian, Otto. In: Berliner Adreßbuch, 1908, Teil 1, S. 1194.
  4. Hinaus in die Ferne! Wanderfahrten und Pläne durch das Deutsche Reich für Rad- und Motorradfahrer. Rad und Auto-Verlag, Berlin 1908.
  5. vgl. StA Berlin XI Nr. 422/1890
  6. vgl. StA Berlin Xb Nr. 1130/1902.
  7. Stephanstr. 25. In: Adreßbuch für Berlin und seine Vororte, 1900, Teil 3, S. 589.
  8. Wilhelmstr. 15. In: Berliner Adreßbuch, 1906, Teil 3, S. 832. S. 832., Wilhelmstr. 15. In: Berliner Adreßbuch, 1908, Teil 3, S. 879. S. 879, Wilhelmstr. 15. In: Berliner Adreßbuch, 1909, Teil 3, S. 899. S. 899.
  9. Twitter: @radfahrerwissen, 11. Juli 2018.
  10. Band 1Band 2