Otto Gilbert

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Otto Gilbert

Otto Gilbert (* 25. September 1839 in Hannover; † 23. Juni 1911 in Goslar) war ein deutscher Bibliothekar und Althistoriker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gilbert studierte von 1859 bis 1866 Theologie, Philosophie und Geschichte und promovierte 1867 in Marburg zum Dr. phil. In Göttingen wurde er 1864 Mitglied des Corps Hildeso-Guestphalia.[1] Seine berufliche Laufbahn begann er als Gymnasiallehrer in Hameln. Später trat er in den Bibliotheksdienst und wurde Assistent und Kustos der Göttinger Universitätsbibliothek. 1876 wurde er an der Universität Göttingen für Alte Geschichte habilitiert und wurde 1884 zum a.o. Professor ernannt. 1886 übernahm er als Direktor die Leitung der Universitätsbibliothek Greifswald. 1899 trat er in den Ruhestand. Aus Anlass seines Übertritts in den Ruhestand wurde ihm der Charakter eines Geheimen Regierungsrates verliehen.[2]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ueber die Festzeit der attischen Dionysien (1873)
  • Rom und Karthago in ihrer gegenseitigen Beziehung 241-218 v. Chr. (1876)
  • Geschichte und Topographie der Stadt Rom im Altertum (3 Bände, 1883–1890)
  • Grundzüge der Griechischen Götterlehre (1898)
  • Die meteorologischen Theorien des griechischen Altertums (1907)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wikisource: Otto Gilbert – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kösener Korps-Listen 1910, 77, 100.
  2. Centralblatt für Bibliothekswesen. Band 16, S. 436.