Oxford Centre for Evidence Based Medicine

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Oxford Centre for Evidence Based Medicine
Kategorie: Forschungseinrichtung
Träger: University of Oxford
Bestehen: seit 1995
Standort der Einrichtung: Oxford
Fächer: Humanmedizin
Mitarbeiter: 25
Homepage: www.cebm.net

Eine Expertengruppe in Oxford (Vereinigtes Königreich) namens Oxford Centre for Evidence Based Medicine (OCEBM, deutsch ‚Oxford Zentrum für evidenzbasierte Medizin) veröffentlichte im September 2000 Richtlinien für Empfehlungsgrade in Bezug auf Aussagen zu Prognose, Diagnose, Behandlungsnutzen, Behandlungsschäden und Screening. Dabei ging es nicht nur um Therapie und Prävention, sondern auch um diagnostische Tests, Prognosemarker oder Behandlungsfehler. Die ursprünglichen CEBM-Levels wurden zuerst für Evidence-Based On Call veröffentlicht, um die Ermittlung von Nutzen und Risiken von Behandlung und Diagnose zu erleichtern und deren Ergebnisse zu verdeutlichen.[1]

CEBM-Evidenzgrade[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die CEBM-Evidenzgrade wurden wie folgt eingeteilt:

Im Jahr 2011 hat ein internationales Team die Oxford-CEBM-Grade neu gestaltet und 2014 upgedatet,[2] um sie verständlicher zu gestalten und den jüngsten Entwicklungen bei den Evidence-Ranking-Systemen Rechnung zu tragen. Die Empfehlungsgrade werden von Patienten, Klinikern und auch zur Entwicklung klinischer Leitlinien verwendet.[3]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Robert G Marx, Sean M Wilson, Marc F Swiontkowski: Updating the Assignment of Levels of Evidence. In: The Journal of Bone and Joint Surgery-American Volume. 97, 2014, S. 1, doi:10.2106/JBJS.N.01112.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Oxford Centre for Evidence-based Medicine – Levels of Evidence (March 2009). Abgerufen am 20. April 2019.
  2. Tabelle der CEBM Levels of Evidence 2.1, 2014, OECBM. Abgerufen am 20. April 2019.
  3. P. B. Burns, R. J. Rohrich, K. C. Chung: The levels of evidence and their role in evidence-based medicine. In: Plastic and reconstructive surgery. Band 128, Nummer 1, Juli 2011, S. 305–310, doi:10.1097/PRS.0b013e318219c171, PMID 21701348, PMC 3124652 (freier Volltext).