Panel PC

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Panel PC sind Varianten von Industrie-PCs für den Einsatz in Standardschaltschränken, Pulten und Schalttafeln. Alternativ können sie auch als Komplettsystem auf einem Standfuß (z. B. als Visualisierungs-PC an einer Montagelinie) stehen. Typische Einsatzgebiete sind sowohl in der Fertigungs- als auch in der Prozessautomatisierung. Sie bestehen aus einer kompletten Einheit, dem Rechner und einem Display. Bei den Displays handelt es sich um TFT- oder LC-Bildschirme, meistens mit Touchfunktion oder einer untergeordneten Tastatur, welche direkt auf dem Rechner aufgebracht sind und intern mit Flachbandkabeln verbunden werden. Bei dem Rechner kann es sich um einen Box PC handeln, der zusammen mit dem Bildschirm eine Einheit zum Panel PC bildet. Bei modularen Panel PCs können Displays mit verschiedenen Größen flexibel mit einer Recheneinheit kombiniert werden.[1]

Für unterschiedliche Anforderungen stehen verschiedene Panel-PC von unterschiedlichen Herstellern zur Verfügung.

Meistens haben diese gemeinsame Industriefunktionalitäten wie Schutzart IP65, NEMA 4, hohe elektromagnetische Verträglichkeit, CE-Kennzeichnung, ausgelegt für 24 Stunden Dauerbetrieb, hohe Umgebungstemperaturen im Betrieb.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Modularer Panel PC mit Coffee Lake CPU. ICP iEi, 19. November 2019, abgerufen am 20. Februar 2019.