Papierfabrik

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Kaipola Papierfabrik in Jämsä (Finnland), 1956

Eine Papierfabrik ist eine Produktionsstätte für Papier im industriellen Maßstab, die eine größere Anzahl unterschiedlicher Arbeitsvorgänge vereinigt und wesentlich mit Hilfe von Maschinen, Produktionsmitarbeitern und einer Betriebsführung Papier herstellt.

Papierfabrik und Papiermühle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unterschieden wird die Papierfabrik von der Papiermühle, in der die maschinelle Ausrüstung meist nur geringfügig ist und vor allem von Hand bei großer sequentieller Arbeitsteilung Papier geschöpft wird. Die materielle Einrichtung einer Papierfabrik hingegen besteht mindestens aus einer oder mehreren Papiermaschinen, die eine wesentlich höhere Produktionskapazität ermöglichen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemalige Papierfabrik Mahler OHG in Rennersdorf, Ober-Grafendorf, Österreich, 2018

Die industrielle Produktion von Papier begann im Jahr 1799 mit der Erfindung der Papiermaschine durch den Franzosen Nicholas-Louis Robert. Er hatte 1798 einen funktionsfähigen Prototypen einer Langsiebmaschine konstruiert, die das Schöpfen von einzelnen Blättern ersetzte und die Herstellung einer zusammenhängenden Papierbahn möglich machte. Für diese Erfindung erhielt er am 18. Januar 1799 das Patent.[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beispiele:

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Papierfabriken – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dieter Freyer: Die Mechanisierung. Abgerufen am 1. Januar 2017.