Pasch (Band)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Pasch
Pasch-Konzert (2012)
Pasch-Konzert (2012)
Allgemeine Informationen
Genre(s) Bluesrock
Gründung 1983
Website www.pasch-band.de
Gründungsmitglieder
Bass, Gesang
Wilfried Willie Woigk (bis 1988)
Viola Woigk (1983–1985, 1987–1988)
Torsten Volkmann (bis 1985)
Gesang
Andreas Kirsche Kirchner (bis 1987)
Stefan Schulze (bis 1985)
Rüdiger Üde Schorr (bis 1985)
Aktuelle Besetzung
Hammond-Orgel, Keyboard, Bass, Gesang
Lothar Lotix Wilke (seit 1988)
Schlagzeug
Uwe Poller (seit 2010)
Gitarre
Christof Hielscher (seit 2009)
Ehemalige Mitglieder
Gesang, Violine
André Greiner-Pol (1987–1988; † 2008)
Gitarre
Klaus Müller von Baczko (1986–1987)
Gitarre
Garry Franke (1987–1989)
Gitarre, Gesang
Jochen Freitag (1989–1991)
Gitarre
Axel Krause (1991–2009)
Keyboard
Ralf Zappa Iben (1986–1987)
Saxophon
Guntram Freytag (1986–1987)
Schlagzeug
Hans-Jürgen Larry Hillert (1987–1989)
Schlagzeug
Heiko Wiederhold (1989–1991)
Schlagzeug
Siegfried „Siggi“ Heilek (1991–2009)
Bass
Jens Erbse Egerer (1989–1991)
gelegentlich Live-Support
Bass, Gesang
Wilfried Willie Woigk
Schlagzeug
Siegfried Siggi Heilek

Pasch ist eine deutsche Bluesrock-Band aus Thüringen. Die Band wurde 1983 von Wilfried Willi Woigk in Gotha gegründet und gehörte zu den Spitzenbands der Blueserszene in der DDR.

Bandgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Band wurde 1983 von Willi Woigk (Bassgitarre, Gesang) gegründet. Woigk hatte vorher in der Beatband The Polars gespielt, aus der später die Band Blues vital entstanden ist. Beeinflusst durch den neuen Gitarristen Werner Zentgraf hatte diese Band Ende der 1970er Jahre den Namen und die musikalische Stilrichtung gewechselt, worauf Woigk 1981 die Band Polars neu erstehen ließ, 1983 Pasch gründete und in beiden Bands gleichzeitig spielte.

Musikalische Vorbilder der Band waren Roger Chapman und Eric Burdon. Zunehmend entstanden eigene deutschsprachige Titel, für die vorwiegend der Sänger Andreas Kirsche Kirchner verantwortlich zeichnete, dessen Vorbild die Band Ton Steine Scherben war. Die Texte, vorwiegend mit systemkritischen Inhalt, bewirkten, dass die Band zunehmend mit Repressalien und Auftrittsverboten zu kämpfen hatte und von den DDR-Medien gemieden wurde. Dennoch sorgten ihre Auftritte für volle Häuser in der ganzen Republik. Dazu bedurfte es weder Plakate noch Anzeigen. Die Auftrittstermine wurden innerhalb der Szene von Mund zu Mund weitergegeben. Der zunehmende Druck auf die Band und Unstimmigkeiten über ihre weitere musikalische Entwicklung führten dazu, dass Kirsche und Klaus Müller von Baczko 1987 Pasch verließen und Kirsche & Co. gründeten. Unter Umgehung ihres Auftrittsverbotes und unter falschen Namen kamen daraufhin Andre Greiner-Pol (AGP) und der Gitarrist Gerry Franke von Freygang in die Band. Als Woigk und seine Tochter 1988 nach Konstanz am Bodensee übersiedelten, auch Hillert die Band verließ und die „Blütezeit“ des Blues in der DDR vorbei war, wurde es ruhiger um die Band.

Die Band ist bis heute eine Live-Band geblieben.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Michael Rauhut, Thomas Kochan: Bye, Bye Lübben City. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2004, ISBN 3-89602-602-X.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]