Pathobiochemie

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Pathobiochemie (Patho- von griechisch páthos, „Leiden“) ist als Ableger der Biochemie die Wissenschaft, die sich mit der Veränderung der biochemischen Vorgänge im menschlichen Körper während der Krankheit oder durch gestörte Stoffwechselwege befasst.[1] Häufig wird in dieser Wissenschaft nach dem Ursprung einer Krankheit gesucht.

Somit eine Art Mischung aus Biochemie, Pathologie und Pathophysiologie. Dadurch, dass die Veränderungen oft durch toxikologisch wirksame Substanzen hervorgerufen werden, ist die Pathobiochemie auch eng mit der Toxikologie verwandt. Dabei wird insbesondere der Fremdstoffmetabolismus betrachtet.

Forschungsgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wichtige Forschungsgebiete in der Pathobiochemie sind vor allem die Mechanismen und Ursprünge weit verbreiteter Erkrankungen. Zu diesen zählen die Stoffwechselerkrankungen Diabetes und Gicht, oder neurodegenerative Erkrankungen, wie die Alzheimer-, Parkinson-, oder Huntington-Krankheit[2].

Forschungsinstitute in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Peter C. Heinrich u. a.: Löffler/Petrides: Biochemie und Pathobiochemie. Springer, 9. vollständig überarbeitete Auflage 2014. ISBN 978-3-642-17971-6 (Print); ISBN 978-3-642-17972-3 (eBook)
  • Florian Lang: Pathophysiologie - Pathobiochemie. Eine Einführung. Stuttgart 1979; 2. Aufl. ebenda 1983.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pathobiochemie. Abgerufen am 15. Januar 2021.
  2. Was sind neurodegenerative Erkrankungen? | JPND. Abgerufen am 15. Januar 2021 (deutsch).
  3. Institut für Klinische Biochemie und Pathobiochemie. In: Deutsches Diabetes-Zentrum (DDZ). Abgerufen am 21. Januar 2021 (deutsch).
  4. Klinische Chemie & Pathobiochemie | Universitätsklinikum Tübingen. Abgerufen am 21. Januar 2021.
  5. Webteam ZLP: Institut für Laboratoriumsmedizin, Klinische Chemie und Pathobiochemie. Abgerufen am 21. Januar 2021.
  6. Institut für Laboratoriumsmedizin und Pathobiochemie, Molekulare Diagnostik. Abgerufen am 21. Januar 2021.
  7. Institut für Pathobiochemie . In: unimedizin-mainz.de. Abgerufen am 21. Januar 2021.
  8. Physiologische Chemie. Abgerufen am 21. Januar 2021.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wikibooks: Biochemie und Pathobiochemie – Lern- und Lehrmaterialien