Pauline von Sachsen-Weimar-Eisenach

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Erbgroßherzogin Pauline von Sachsen-Weimar-Eisenach

Pauline Ida Marie Olga Henriette Catharina von Sachsen-Weimar-Eisenach (* 25. Juli 1852 in Stuttgart; † 17. Mai 1904 in Orte) war Prinzessin von Sachsen-Weimar-Eisenach und Herzogin zu Sachsen sowie durch Heirat Erbgroßherzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pauline war das älteste Kind des Prinzen Hermann von Sachsen-Weimar-Eisenach (1825–1901). Dieser hatte durch seine Ehe mit Auguste (1826–1898), jüngste Tochter des Königs Wilhelm I. von Württemberg und seinen Eintritt in die königlich-württembergische Armee, die so genannte württembergische Linie des Hauses Sachsen-Weimar-Eisenach begründet.

Pauline heiratete am 26. August 1873 in Friedrichshafen Erbgroßherzog Karl August von Sachsen-Weimar-Eisenach (1844–1894), ihren Cousin 2. Grades. Der Hochzeitstermin war verschoben worden; ursprünglich war geplant, anlässlich der Vermählung die Uraufführung der Oper Aida außerhalb Italiens in Weimar stattfinden zu lassen.[1]

Paulines Ehemann starb vor seinem Vater, weshalb Paulines älterer Sohn 1901 als Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach folgte. Unter ihrem Patronat wurde 1901 in Ramsla mit dem „Paulinenstift“ einer der ältesten Kindergärten der Gegend eröffnet. Als letztes Mitglied des Hauses Sachsen-Weimar bewohnte Pauline bis zu ihrem Tod Schloss Belvedere in Weimar.[2] Sie wurde in der Weimarer Fürstengruft bestattet.

Nach ihr ist der Paulinenturm benannt, der als Wahrzeichen der Stadt Bad Berka gilt.[3] Fünf Lieder aus dem „Trompeter von Säckingen“, op. 45 des Joseph Victor von Scheffel sind Pauline gewidmet.[4]

Nachkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus ihrer Ehe hatte Pauline zwei Söhne:

  • Wilhelm Ernst (1876–1923), Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach
⚭ 1903 Prinzessin Caroline Reuß zu Greiz (1884–1905)
⚭ 1910 Prinzessin Feodora von Sachsen-Meiningen (1890–1972)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Otto Devrient: Zur Einzugsfeier der Hohen Neuvermählten Ihrer Königlichen Hoheiten des Erbgroßherzogs Karl August und der Frau Erbgroßherzogin Pauline von Sachsen-Weimar-Eisenach., Kühn, 1873

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hans Busch: Verdi’s Aida, St. Paul 1978, S. 301 (Digitalisat)
  2. http://www.geschichte-der-fliese.de/belvedere_weimar.html
  3. http://www.bad-berka.de/index.php?id=194&L=0
  4. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 13. Februar 2012 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mugi.hfmt-hamburg.de