Peilturm Kap Arkona

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Peilturm am Kap Arkona
Luftbild von Kap Arkona, links der Peilturm, mittig die zwei Leuchttürme

Der Peilturm Kap Arkona bezeichnet einen Peilturm (Seefunkfeuer) an der Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern. Er befindet sich unmittelbar neben der Jaromarsburg am Kap Arkona auf der Halbinsel Wittow an der Nordspitze der Insel Rügen. In Sichtweite befinden sich die beiden Leuchttürme am Kap Arkona.

Der ehemalige Marinepeilturm wurde 1927 in Ziegelbauweise erbaut und diente als Seefunkfeuer. Von 1911 bis 1925 waren entsprechende, damals wegweisende Versuche vorausgegangen, durch die Abstrahlung gerichteter Funkwellen die Navigation – speziell für die 1909 eingerichtete Eisenbahn-Fährlinie Sassnitz–Trelleborg – zu verbessern. Zu diesem Zweck waren innerhalb der Jaromarsburg große Antennenfelder errichtet worden. Die Fundamente der dazugehörigen Funkbetriebsstelle sind innerhalb des Burgwalles bis heute erhalten. Die technischen Einrichtungen des Peilturms wurden 1945 zerstört. Der Turm ist etwa 23 Meter hoch.

Der Peilturm wurde Anfang der 1990er Jahre saniert und ist für Besucher zur Besichtigung geöffnet. Auf ihm befindet sich in etwa 18 bis 20 Meter Höhe eine Aussichtsplattform, auf die man über 111 Stufen gelangt. Von der Aussichtsplattform hat man einen freien Blick über Rügen und insbesondere die Halbinsel Wittow. Bei klarem Wetter kann man bis zur dänischen Insel Møn blicken.

Der Turm wird für Ausstellungen genutzt. Von 2003 bis 2017 befand sich in der verglasten Kuppel des Peilturms das Bernsteinatelier des im November 2017 verstorbenen Wiesbadener Künstlers Nils Peters.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Horst Auerbach: Die Leuchttürme am Kap Arkona. Kai Homilius Verlag, Berlin 2002, ISBN 3-931121-43-7.
  • Horst Auerbach, Hans-Joachim Luttermann: Kap Arkona und seine Leuchttürme. Busse + Seewald, 1998, ISBN 3-884-12249-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Peilturm Kap Arkona – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nachruf für Nils Peters in der Ostsee-Zeitung vom 8. November 2017

Koordinaten: 54° 40′ 38,8″ N, 13° 26′ 8,5″ O