Petrus de Scotia

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Petrus de Scotia (eigentlich Peter M. Davidson, in Dänemark Peder Skotte) (* 1450 in Aberdeen; † 24. Juli 1520 in Kopenhagen), war Theologe und Rektor der Universität Kopenhagen.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er war zunächst Doktor der Theologie an der Sorbonne. Anschließend begab er sich nach Köln.[1]

Er wurde als erster Magister der Philosophie und Bakkalaureus der Theologie von Christian I. an die 1479 gegründete Universität Kopenhagen berufen und wurde ihr erster Dekan. 1487 wird er als Lizenziat der Theologie geführt. 1498 verlieh ihm König Johann I. anlässlich eines Sieges in Schweden den Doktorgrad in Theologie. Er war sechsmal Rektor der Universität.

Er war Spezialist für Scholastik und Thomas von Aquin. Er war so tief in der aristotelischen Philosophie verwurzelt, dass er keine andere Philosophie lehrte.[2] Er wurde für Rechtschaffenheit, Gelehrsamkeit und Uneigennützigkeit gerühmt.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. William Forbes-Leith: Pre-Reformation Scholars in Scotland in the XVIth CenturyTheir Writings and Their Public Services: with a Bibliography and a List of Graduates from 1500 to 1560. Ayer Publishing, 1974, S. 110.
  2. Chronicum Skibbiense für das Jahr 1520.
Dansk biografisk leksikon Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text („public domain“) aus dem dänischsprachigen Lexikon Dansk biografisk leksikon in der 1. Auflage von 1887 bis 1905. Bitte entferne diesen Hinweis nur, wenn du den Artikel soweit überarbeitet oder neu geschrieben hast, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt.