Philatelistische Bibliothek Hamburg

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Philatelistische Bibliothek Hamburg e.V.
Gründung 1970
Bestand 21.500 Bände[1]
Bibliothekstyp Spezialbibliothek
Ort Hamburg
ISIL DE-H361
Website www.philatelistische-bibliothek.de

Die Philatelistische Bibliothek Hamburg e.V. ist eine Spezialbibliothek, die sich mit Philatelie und Postgeschichte beschäftigt. Die Bibliothek ist als privatrechlicher Verein organisiert, und die Bestände sind öffentlich zugänglich.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Philatelistische Bibliothek Hamburg e.V. entstand aus einem Zusammenschluss der Bestände mehrerer kleiner Sammlungen von hamburgischen Briefmarkenvereinen. Seit ihrer Gründung 1970 ist sie als Verein organisiert und wird von Mitgliedern und ehrenamtlichen Mitarbeitern geführt. Nach 1991 wurde zusätzlich eine hauptamtliche Bibliothekarin als Bibliotheksleitung angestellt.

Seit ihrer Gründung musste die Bibliothek mehrere Male die Räumlichkeiten wechseln, da der Bestand stark anwuchs; der letzte Umzug fand im Jahr 2000 statt. Zum Jahreswechsel von 2014 auf 2015 wurde bekannt, dass der Zuschuss der „Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte“ in Höhe von 27.000 Euro pro Jahr an die Bibliothek gestrichen wird, dadurch war der Weiterbetrieb dieser Einrichtung nur noch auf ein weiteres halbes Jahr gewährleistet.[2] Gegen Ende Mai 2015 wurde dann bekanntgegeben das die Rettung der Bibliothek gelungen sei.[3] Die Bibliothek zog bis September 2015 an einen neuen Standort in die Basedowstraße 12 in Hamburg.[4][5]

Bestand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bestand umfasst neben den allgemeinen Briefmarkenkatalogen (Bsp. Michel-Kataloge, Scott, Yvert et Tellier) Spezialliteratur zu allen Gebieten und Motiven, Fachzeitschriften und die Veröffentlichungen der philatelistischen Arbeitsgemeinschaften. Zurzeit (2012) umfasst der Bestand ca. 21.500 Bücher und 220 laufende Zeitschriften und Rundbriefe der philatelistischen Arbeitsgemeinschaften.

Nutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Ausnahme des Präsenzbestandes steht Nutzern die Ausleihe vor Ort sowie die Fernleihe über andere Bibliotheken zur Verfügung; angemeldete Mitglieder des Bundes Deutscher Philatelisten genießen zudem die privilegierte Möglichkeit der direkten Fernleihe.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Schwanke, Sabine: Die Philatelistische Bibliothek Hamburg e.V. In: Maaßen, Wolfgang: Internationale Philatelistische Literatur-Ausstellung, Ausstellungskatalog zur IPHLA in Mainz vom 2.–4. November 2012, S. 307
  2. Die Folgen der Streichung des "Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte" Zuschusses. In: Deutsche Briefmarken-Zeitung Ausgabe Nr. 3/2015, S. 8 f
  3. bdph.de: Bibliothek gerettet, abgerufen am 22. Juni 2015
  4. Wiedereröffnung der Philatelistischen Bibliothek Hamburg. In: Deutsche Briefmarken-Zeitung, Nr. 22/2015 vom 16. Oktober
  5. Scharpen, Rainer von: Hamburger Philatelistische Bibliothek bezieht neues Domizil. In: philatelie Nr. 461 vom November 2015, S. 25

Koordinaten: 53° 32′ 38″ N, 10° 2′ 23″ O