Phonographie (Linguistik)

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Als Phonographie (auch Fonografie) werden in der Schriftlinguistik zwei verwandte Konzepte bezeichnet:

  1. Die grundsätzliche Eigenschaft von Schriftsystemen, mit den Lauten der gesprochenen Sprache zu korrespondieren und nicht mit den Inhalten und Bedeutungen. Dazu gehören sämtliche Alphabetschriften, Konsonantenschriften und Silbenschriften.
  2. Die tatsächliche Korrespondenz von Lauten und Buchstaben bzw. Phonemen und Graphemen zueinander innerhalb eines bestimmten Schriftsystems.

Laut-Buchstaben-Zuordnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Laut-Buchstaben-Zuordnung[1] (oder Phonem-Graphem-Korrespondenz) beschreibt den Zusammenhang zwischen gesprochenen Lauten und geschriebenen Schriftzeichen. Jede Orthographie legt mitunter komplexe Regeln fest, nach denen Grapheme als Phoneme gelesen bzw. umgekehrt geschrieben werden können.

Im vom Rat für deutsche Rechtschreibung herausgegebenen Regelwerk ist sie in § 1 bis § 32 fürs Deutsche beschrieben.[2]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Phonographie – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: Laut-Buchstaben-Zuordnung – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Referenzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Laut-Buchstaben-Zuordnung. Duden, archiviert vom Original am 29. März 2009, abgerufen am 30. September 2010.
  2. Deutsche Rechtschreibung - Regeln und Wörterverzeichnis. Rat für deutsche Rechtschreibung, Februar 2006, abgerufen am 30. September 2010 (PDF; 740 kB). (PDF; 827 kB)