Prodromalphase

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Als Prodromalphase wird die „Vorphase oder Vorläuferphase von Krankheiten“[1] bezeichnet, in der nur Prodrome – einer Krankheit vorausgehende, meist nicht charakteristische Symptome – auftreten. In dieser Phase lässt sich daher allein aufgrund der Symptome meist noch keine Diagnose stellen, sofern sie nicht von der Anamnese des Patienten nahelegt wird. Der Prodromalphase geht bei Ansteckungskrankheiten die (symptomfreie) Inkubationszeit voraus.

Die Prodromalphase kann von Tagen (z. B. Malaria) bis zu Jahren (z. B. Schizophrenie bis zu fünf Jahre) dauern, hängt also stark von der Erkrankung ab. Auch das Auftreten und die Schwere der Symptome sind dabei nicht einheitlich.

Prodromalphasen sind unter anderem von Bedeutung (müssen aber nicht bei jedem Patienten auftreten) bei:

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Prodromalphase aus med.de (abgerufen 4. Januar 2015)
  2. Amy Maxmen: Psychosis risk syndrome excluded from DSM-5. In: Nature News. 9. Mai 2012. doi:10.1038/nature.2012.10610. Abgerufen am 4. Januar 2015.