Puerperium

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Puerperium ist die mütterliche Phase unmittelbar im Anschluss an eine Geburt (post partum) bei Säugetieren. Beim Menschen wird auch der Ausdruck Wochenbett verwendet, bei Tieren der Begriff Nachgeburtsphase.

Zunächst wird die Nachgeburt abgestoßen. Auch die Rückbildung des Geburtskanals und der Beckenbänder und -gelenke erfolgt relativ früh (in den ersten Tagen). In der weiteren Nachgeburtsphase kommt es zu einer Rückbildung der Gebärmutter (Involution) durch Gewebeabbau, so dass nahezu wieder die Größe des nichtträchtigen Organs erreicht wird. Durch die Verkleinerung der Gebärmutter und damit der inneren Oberfläche müssen auch umfangreiche Teile der Gebärmutterschleimhaut abgebaut werden. Diese werden entweder resorbiert oder als Lochien ausgeschieden (von altgriechisch λόχος lóchos, deutsch ‚Geburt‘). [1] Bei der Frau wird dieser Ausfluss nach der Geburt als Wochenfluss bezeichnet. Die Menge der Lochien ist tierartlich verschieden, sie sind entweder geruchslos oder riechen leicht salzig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Yvonne Eichner: Trächtigkeit, Geburt und Puerperium bei der Hündin Seite 44, PDF Seite 50
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