Puezkofel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Puezkofel
Der Puezkofel von Südwesten vom Col dala Pieres aus gesehen

Der Puezkofel von Südwesten vom Col dala Pieres aus gesehen

Höhe 2725 m s.l.m.
Lage Südtirol, Italien
Gebirge Puezgruppe
Dominanz 0,64 km → Östliche Puezspitze
Schartenhöhe 100 m
Koordinaten 46° 35′ 37″ N, 11° 49′ 26″ OKoordinaten: 46° 35′ 37″ N, 11° 49′ 26″ O
Puezkofel (Südtirol)
Puezkofel
fd2

Der Puezkofel (ladinisch Col de Puez) ist ein 2725 m hoher Berg in den Südtiroler Dolomiten.

Lage und Umgebung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Puezkofel befindet sich ungefähr im Zentrum der Puezgruppe in den Südtiroler Dolomiten (Italien). Richtung Nordwesten führt ein Grat weiter zu den Puezspitzen (2918 m), den höchsten Gipfeln der Gebirgsgruppe. Nordöstlich fällt er zum Puezjoch (2517 m) hin ab, der das Zwischenkofeltal im Norden und das Langental im Süden miteinander verbindet. Am südöstlichen Fuß des Puezkofels befindet sich die Puezhütte, westlich vorgelagert liegt die Puezalm.[1]

Er befindet sich auf dem Gebiet der Gemeinde Wolkenstein in Gröden und ist Teil des Naturparks Puez-Geisler.

Alpinismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Puezkofel gilt als leichtes Tourenziel, der oft kombiniert mit den etwas anspruchsvolleren Puezspitzen bestiegen wird. Der Normalweg zum Gipfel nimmt an der Puezhütte seinen Anfang, die wiederum aus mehreren Himmelsrichtungen über Wege, die vom Gadertal, von Gröden über das Langental oder vom Campiller Tal heraufführen, erreicht werden kann. Der Fußpfad führt zunächst durch die Süd- und Westhänge des Puezkofels und anschließend in Serpentinen durch steiles Gelände zum Gipfel.[2]

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Puezkofel verdankt seinen Namen mit einiger Wahrscheinlichkeit der westlich vorgelagerten Puez-Alm. Die Etymologie des Wortes Puez ist unklar. Möglicherweise hängt es mit einem vorrömischen bova mit der Bedeutung durch Erdrutsch verursachter Geröllstrom zusammen.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Puezkofel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Angaben entstammen folgender Karte: Kompass, Gadertal – Val Badia, Blatt 51, 1:25000
  2. Hanspaul Menara: Die schönsten 2000er in Südtirol. Athesia, Bozen 2012, ISBN 978-88-8266-830-3, S. 88–89.
  3. Egon Kühebacher: Die Ortsnamen Südtirols und ihre Geschichte. Die geschichtlich gewachsenen Namen der Gebirgszüge, Gipfelgruppen und Einzelgipfel Südtirols. Athesia, Bozen 2000, ISBN 88-8266-018-4, S. 225.