Qasr-e Schirin

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Qasr-e Schirin

BW

Qasr-e Schirin (Iran)
Qasr-e Schirin
Qasr-e Schirin
Basisdaten
Staat: IranIran Iran
Provinz: Kermānschāh
Koordinaten: 34° 31′ N, 45° 35′ OKoordinaten: 34° 31′ N, 45° 35′ O
Höhe: 487 m
Einwohner: 15.631 (2009)
Zeitzone: UTC+3:30

Qasr-e Schirin (persisch قصر شيرين) ist eine Stadt in der iranischen Provinz Kermānschāh in der Nähe der Grenze zum Irak. Die Stadt liegt auf der rechten Seite des Flusses Hulwanrud. Qasr-e Schirin war eine wichtige Karawanserei auf der Handelsroute, die Bagdad mit dem Iran verband.

Die Stadt beherbergt viele Ruinen aus der Periode der Sassaniden. Dazu gehören auch Palastruinen. Der Name der Stadt bedeutet Schirins Palast. Schirin war die Lieblingsfrau des persischen Großkönigs Chosrau II.

1639 wurde hier zwischen den Safawiden und den Osmanen der Vertrag von Qasr-e Schirin unterzeichnet, der 150 Jahre sporadischer Kriege zwischen den beiden Staaten über territoriale Konflikte beendete. Im Ersten Weltkrieg war Qasr-e Schirin Sitz der von der deutschen Reichsregierung unterstützen „Provisorischen Regierung“, genannt „Komitee X“. Dieses stand unter Führung von Reza Qoli Khan Nezam al Saltaneh, dem Gouverneur von Lorestan, und Hassan Modarres.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ulrich Gehrke: Persien in der deutschen Orientpolitik. W. Kohlhammer, 1960, S. 240.