Römische Schule

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Römische Schule

Die Römische Schule war ein Kreis von Komponisten der Renaissance, der von der Mitte des 16. Jahrhunderts bis ins 17. Jahrhundert hinein in Rom wirkte. Bekannte Komponisten dieser Schule waren Giovanni Pierluigi da Palestrina, Tomás Luis de Victoria und Gregorio Allegri. Der Schwerpunkt lag auf mehrstimmiger Vokalmusik, die in melodischer, harmonischer und rhythmischer Hinsicht ruhig und fließend angelegt war, wodurch sich sagen lässt, dass die römische Schule stilistisch die Niederländische Polyphonie fortführte und weiterentwickelte.

Die kirchenmusikalischen Forderungen der Gegenreformation, die auf dem Konzil von Trient formuliert worden waren, wurden in ihr umgesetzt.

Nur unter festgelegten Bedingungen erlaubte das Konzil das Spielen von mehrstimmiger Musik in Kirchen:

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]