Radwegekirche

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Signet "Radwegekirche" der Evangelischen Kirche in Deutschland

Radwegekirchen sind eine spezielle Form der verlässlich geöffneten Kirchen. Sie laden zur geistlichen Besinnung und Andacht ein. Daneben garantieren sie Radtouristen einen geeigneten Platz für die Rast, einen Zugang zu Toiletten, Informationen zum Ort und Sehenswürdigkeiten der Region.

Als erste Radwegekirche in Deutschland wurde 2001 die Johanniskirche im Klosterpark Reinhardsbrunn/Thüringen ausgewiesen. Unterdessen tragen mehr als 250 Kirchen das von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) verliehene Signet. Es garantiert, dass die Kirche in unmittelbarer Nähe zu einem Radweg liegt, im Zeitraum von Ostern bis zum Reformationstag tagsüber frei zugänglich ist, was vielerorts auch für das Winterhalbjahr gilt, und als ein geistlicher Raum fungiert.

Schweiz[Bearbeiten]

Die Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn haben 2014 die Idee aufgenommen[1] und dem Schweizer Sprachgebrauch entsprechend als "Velowegkirche" lanciert. In der Folge wurde im August 2015 den ersten 16 Schweizer Kirchen das Label verliehen. Sie alle liegen an der Herzroute, welche als Partner das Projekt unterstützt.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Laura Fehlmann: Eine Velofahrt mit direktem Draht zum lieben Gott. Berner Zeitung, 16. August 2014, abgerufen am 19. November 2014.
  2. Martin Spilker: Auf der Herzroute velofahren und Kirchen entdecken. In: kath.ch. 21. August 2015, abgerufen am 31. August 2015.