Rahden (Ortschaft)

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Rahden
Stadt Rahden
Wappen von Rahden
Koordinaten: 52° 25′ 56″ N, 8° 36′ 37″ O
Höhe: 49 m ü. NN
Fläche: 10,17 km²
Einwohner: 4689
Bevölkerungsdichte: 461 Einwohner/km²
Postleitzahl: 32369
Vorwahl: 05771
Karte
Lage von Rahden in Rahden

Rahden ist eine Ortschaft der gleichnamigen Stadt Rahden im Kreis Minden-Lübbecke in Nordrhein-Westfalen.

Der Ort hat rund 4700 Einwohner und ist damit von der Einwohnerzahl der größte Ortsteil der Stadt Rahden. Die Ortschaft Rahden ist der Hauptort der gleichnamigen Stadt Rahden und verfügt über verschiedene öffentlichen Einrichtungen wie Rathaus, weiterführende Schulen, Stadtbücherei, Stadtsporthalle und Bahnhof. Allerdings liegt die Ortschaft nicht zentral, sondern am südlichen Rand der Gesamtstadt, was sich u.a. daraus begründen lässt, dass das historische Amt Rahden Gebiete umfasste, die 1973 an die neu gegründete Stadt Espelkamp angegliedert wurden. (Z.B. das Gebiet des heutigen Espelkamp-Zentrums).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rathaus der Stadt Rahden

Die heutige Ortschaft Rahden war bis zum 31. Dezember 1972 eine selbstständige Gemeinde im Amt Rahden (Kreis Lübbecke). Der heutige Innenstadtbereich entwickelte sich bereits mit dem Bau der St. Johannis Kirche im Jahr 1353 zum Handelszentrum für die umliegenden Dörfer. Bis zum Jahr 1910 hieß die Gemeinde Großendorf, zu der auch die Gebiete der Stadtteile Espelkamp Zentrum und Altgemeinde Espelkamp der heutige Stadt Espelkamp gehörten. Im Jahr 1910 wurde die Gemeinde Espelkamp abgespalten. Ab da entwickelte sich einerseits das Amt Rahden und andererseits die Gemeinde Espelkamp-Mittwald. Aufgrund des Bielefeld-Gesetzes schlossen sich am 1. Januar 1973 die Gemeinden des alten Amtes Rahden zur Stadt Rahden zusammen.[1]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortschaft Rahden liegt im südlichen Teil des Stadtgebiets und grenzt im Süden an die "Altgemeinde" der Stadt Espelkamp. Im Westen grenzt die Ortschaft Varl, im Osten und Nordosten die Orte Tonnenheide und Wehe. Im Norden geht Rahden nahtlos, und für den Fremden kaum merklich, in die Ortschaft Kleinendorf über. Kleinendorf ist mittlerweile das Hauptsiedlungsgebiet der Stadt Rahden, wohingegen im Zentrum vielfach Handel und Gewerbe angesiedelt ist.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 325.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]