Arthur Raube

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Arthur Raube (* 30. Januar 1888 in Breslau; † im 20. Jahrhundert) war ein deutscher Richter und Politiker (USPD, KPD).

Arthur Raube war der Sohn eines Schneidermeisters. Nach dem Besuch der Volksschule arbeitete er bis 1914 kaufmännischer Angestellter in Berlin und im Ausland. 1914 wurde er Inhaber eines Automobilgeschäfts in Heidelberg. 1914 bis 1918 leistete er im Ersten Weltkrieg Kriegsdienst. Ab 1919 war er Kaufmann in Danzig.

Arthur Raube schloss sich 1918 der USPD an und war während der Novemberrevolution im November 1918 Vorsitzender des Arbeiter und Soldaten-Rats in Thorn. Im Dezember 1918 und im April 1919 war er Delegierter zu den beiden Rätekongressen in Berlin.

1919 bis 1920 war er Stadtverordneter und seit 1920 unbesoldeter Stadtrat in Danzig. November 1918 bis 1919 war er Vorsitzender der USPD in Danzig. 1920 wurde er als Vertreter der USPD in den Staatsrat der entstehenden Freien Stadt Danzig berufen.

Bei der Wahl zur verfassungsgebenden Versammlung in Danzig 1920 1920 in die Verfassunggebende Versammlung gewählt die später zum ersten Volkstag wurde. Dem Volkstag gehörte er bis 1927 an. 1921 trat er der KPD bei.

Er war verheiratet.

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