Reiben

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Durch reiben wird, unter Zuhilfenahme eines Waschbrettes, Wäsche gereinigt.
Handreibahle (Schaftende Vierkant) für Durchgangsbohrungen

Reiben ist in der allgemeinsten Definition ein physikalischer Vorgang, bei dem ein physischer Gegenstand an seiner Oberfläche Kontakt mit seiner Umgebung hat und sich relativ zu dieser bewegt. Dabei tritt der physikalische Effekt der Reibung auf. Allgemein kann dies in jeder natürlichen Umgebung beziehungsweise in jedem technischen System stattfinden. Der Vorgang kann auch bewusst, beispielsweise von einem Menschen, durchgeführt werden; indem er einen Gegenstand unter Anwendung eines bestimmten Drucks an einem anderen entlang bewegt. Dient diese Tätigkeit der Herstellung oder Bearbeitung eines Objekts, ist Reiben ein Verfahren beziehungsweise Teil eines solchen. Insbesondere in der Fertigungstechnik ist Reiben ein spanendes Feinbearbeitungsverfahren für Werkstücke aus Metall oder Kunststoff.

Verfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Reiben können sehr verschiedene Stoffe bearbeitet werden; beispielsweise um Textilien zu reinigen (Fleckentfernung) oder zur Oberflächengestaltung von Hauswänden (Reibputz).[1]

Fertigungstechnik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Metallverarbeitung versteht man unter Reiben ein spanabhebendes Fertigungsverfahren zur Feinbearbeitung (Schlichten) von Werkstücken aus Metall oder Kunststoff. Das Verfahren wird zur Herstellung passgenauer Bohrungen mit hoher Oberflächengüte eingesetzt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: reiben – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. zeno.org