Reverend Billy and the Church of Stop Shopping

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
OriginaltitelReverend Billy and the Church of Stop Shopping
ProduktionslandVereinigte Staaten, Deutschland, Spanien
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2002
Länge60 Minuten
Stab
RegieDietmar Post,
Lucía Palacios
DrehbuchDietmar Post,
Lucía Palacios
ProduktionDietmar Post,
Lucía Palacios
MusikWilliam Henry
KameraDietmar Post,
Lucía Palacios
SchnittKarl-W. Huelsenbeck
Besetzung

Reverend Billy and the Church of Stop Shopping ist ein Film des Regie- und Produzentenpaares Dietmar Post und Lucía Palacios, gedreht zwischen den Jahren 2000 und 2001 in New York City.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Dokumentarfilm begleitet Reverend Billy, der eigentlich Bill Talen heißt und Schauspieler und Performancekünstler ist, bei seinen „Einkaufsinterventionen des Stop Shopping“ in New York City, wo er in Cafeterias, Disneyläden und an anderen öffentlichen Orten des Konsums „missioniert“. Der Globalisierungsgegner verbindet in seiner Arbeit Ideen des sozialen und politischen Wandels mit verschiedenen Konzepten von Straßentheater. Was Talen das „Betreten eines imaginären Raumes“ nennt, ist für die Polizei allerdings nur widerrechtliches Betreten fremden Eigentums, und so enden viele Aktionen Talens im Gefängnis. Doch der Reverend ist überzeugt, dass soziale Veränderung mit zivilem Ungehorsam beginnt.

Dietmar Post und Lucía Palacios haben den politischen Theatermacher in der Tradition des Direct Cinema ein Jahr mit ihrer Kamera beobachtet.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Die Dokumentation ist ebenso roh, rau und unaufwändig wie das Straßentheater dieser aufmüpfigen Truppe, kommt ganz ohne Kommentar aus und vermittelt viel vom Lebensgefühl der gewitzten Widerständler. Wozu auch gehört, dass sie sich manchmal selbst ein bisschen peinlich finden – ein anarchistischer Fremdkörper im Alltag der Großstadt, wie aus einer wilderen Zeit gefallen.“[1]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2003: Melbourne Underground Film Festival (2. Bester Dokumentarfilm: Reverend Billy)
  • 2004: Tarragona REC Film Festival (Publikumspreis Bestes Erstlingswerk: Reverend Billy)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jürgen Frey in der Badischen Zeitung, 2003