Rheinland-Pfälzische Personendatenbank

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Die Rheinland-Pfälzische Personendatenbank (RPPD) ist eine Internet-Datenbank aus Kurzbiographien von Personen, die in Rheinland-Pfalz gelebt oder gewirkt haben. Sie wird an vier Wissenschaftlichen Bibliotheken in Rheinland-Pfalz bearbeitet: Rheinische Landesbibliothek Koblenz, Pfälzische Landesbibliothek Speyer, Stadtbibliothek Mainz, Stadtbibliothek Trier. Gehostet wird die RPPD bei der Rheinischen Landesbibliothek Koblenz, einem Standort des Landesbibliothekszentrums Rheinland-Pfalz.

Bei den Recherchen für die Rheinland-Pfälzische Bibliographie tauchen oft auch biographische Informationen auf. Im Jahr 2005 wurde daraus die Idee einer eigenen Datenbank entwickelt.

Kriterium für die Aufnahme ist, dass eine Person auf dem Gebiet des heutigen Rheinland-Pfalz (auch vor der Gründung des Bundeslandes 1946) geboren wurde oder gestorben ist oder signifikant gewirkt hat. Zurzeit (März 2017) sind etwa 11.000 Personen ab der Römerzeit verzeichnet. Mit Genehmigung der Rechteinhaber wurden auch Daten aus gedruckten biographischen Nachschlagewerken übernommen.[1] Soweit es verstorbene Personen betrifft, sind die Namenregister seit März 2012 auch in das Biographie-Portal integriert. [2] Ein Datensatz besteht aus folgenden Angaben (sofern ermittelbar): Namensformen, Geschlecht, Lebensdaten, Lebens- und Wirkungsorte, Berufe, Fachgebiete, Beziehungen zu anderen Personen (innerhalb und außerhalb der RPPD), eigene Werke, Quellen, biographischer Text. Alle diese Angaben sind auch recherchierbar.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Informationen über die Rheinland-Pfälzische Personendatenbank
  2. Pressemeldung des Landesbibliothekszentrums Rheinland-Pfalz