Richard Barbrook

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Barbrook im Jahr 2011
Barbrook im Jahr 2015
Barbrook haltet einen Vortrag bei Pro Arte, Sankt Petersburg, Russland, November 2008

Richard Barbrook (* 1956 in Nottingham) ist ein britischer Akademiker an der School of Social Sciences, Humanities and Languages der University of Westminster.

Biographie und Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Richard Barbrook wuchs in Canterbury auf, wo sein Vater an der University of Kent US-Politik lehrte.[1]

Richard Barbrook wurde an den Universitäten Downing College, Cambridge, University of Essex und University of Kent ausgebildet. In den frühen 1980er Jahren war er in Piraten- und Community-Radiosendungen involviert. Er half beim Aufbau von Spectrum Radio, einem mehrsprachigen Sender in London, und veröffentlichte ausführlich zu Radiothemen. 1980 trat Barbrook der Labour Party bei und schloss sich der Labour Briefing Linken, innerhalb der Partei an.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende der 1980er- und Anfang der 1990er-Jahre arbeitete Barbrook für ein Forschungsinstitut an der University of Westminster zur Medienregulierung in der EU. Einige dieser Forschungsergebnisse wurden später in Media Freedom: The Contradictions of Communications in the Age of Modernity (Pluto Press, London 1995) veröffentlicht. Zwischen 1995 und 2005 war Richard Koordinator des Hypermedia Research Center an der University of Westminster und Studiengangsleiter des MA in Hypermedia Studies. 1997 war er einer der Gründer von cybersalon.org und ist heute einer der Direktoren des Cybersalon Trusts. Derzeit ist Richard Barbrook Akademiker an der School of Social Sciences, Humanities and Languages ​​der University of Westminster.

In the early 1980s, he was involved with pirate and community radio broadcasting. Helping to set up the multi-lingual Spectrum Radio station in London, he published extensively on radio issues during this period.[2][3]

Nachdem er einige Jahre an einem Forschungsinstitut der University of Westminster zur Medienregulierung in der EU gearbeitet hatte, wurde ein Großteil seines Materials in seinem 1995 erschienenen Buch Media Freedom veröffentlicht. Im selben Jahr wurde er Koordinator des Hypermedia Research Center an der Westminster Media School und war der erste Leiter des MA Kurses in Hypermedia Studies.[4]

In Zusammenarbeit mit Andy Cameron verfasste er den Essay "The Californian Ideology"[5][6], eine wegweisende Kritik der neoliberalen Politik des Magazins Wired. Zu seinen anderen wichtigen Schriften über das Netz gehören "The Hi-Tech Gift Economy",[7] "Cyber-communism",[8] "The Regulation of Liberty",[9] und "The Class of the New".

2007 wechselte Barbook an die Social Sciences School der University of Westminster [10] und veröffentlichte seine Studie zur politischen und ideologischen Rolle der Prophezeiungen der künstlichen Intelligenz und der Informationsgesellschaft Imaginary Futures.

Die Media Ecology Association wählte Imaginary Futures als Gewinner der Marshall McLuhan Auszeichnung für das herausragendste Buch des Jahres 2008 im Bereich Medienökologie.[11] Barbrook ist ein Gründungsmitglied von Class Wargames und hat das Drehbuch zu dem Film: Ilze Black (Regisseur), Class Wargames Presents Guy Debord's The Game of War.[12]

Während der 2016 Labour leadership election schrieb er Jeremy Corbyns Digital Democracy Manifesto.[13] Im Mai 2017 half er bei der Entwicklung des viralen Videospiels CorbynRun zur 2017 general election.[14] Im November 2017 begann Barbrook, mit der Labour Party an digitaler Demokratie und Spielen zu arbeiten.[15] Seine Arbeit konzentriert sich auf die Vorbereitung der Labour-Regierung durch Krisenplanung und Rollenspiele von Zukunftsszenarien, die nach einem möglichen Wahlsieg der Labour-Partei eintreten könnten.[16]

Ausgewählte Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. George Eaton: Richard Barbrook, the man war-gaming a Corbyn government. 18 July 2018. Abgerufen im 19 July 2018.
  2. CHOICE OR PARTICIPATION? by Richard Barbrook. Imaginary Futures (28 February 2007). Retrieved on 2016-05-14.
  3. F.M. Fatale by Richard Barbrook. Imaginary Futures (4 January 2007). Retrieved on 2016-05-14.
  4. Barbrook, Richard | University of Westminster, London. Abgerufen am 27. Dezember 2020.
  5. THE CALIFORNIAN IDEOLOGY by Richard Barbrook and Andy Cameron. Imaginary Futures (17 April 2007). Retrieved on 2016-05-14.
  6. Smashing the State. salon.com (January 1997)
  7. First Monday. First Monday (5 January 1998). Retrieved on 2016-05-14.
  8. CYBER-COMMUNISM by Richard Barbrook. Imaginary Futures (17 April 2007). Retrieved on 2016-05-14.
  9. THE REGULATION OF LIBERTY by Richard Barbrook. Imaginary Futures (16 April 2007). Retrieved on 2016-05-14.
  10. Too close for comfort. In: The Guardian, 13 March 2007. Abgerufen im 22 May 2010. 
  11. Past MEA Award Recipients. Media-ecology.org. Retrieved on 14 May 2016.
  12. FILM | Class Wargames: ludic subversion in the bureaucratic society of controlled consumption. Class Wargames. Retrieved on 14 May 2016.
  13. Corbyn proposes digital bill of rights. BBC. 30 August 2016. Abgerufen im 9 June 2019.
  14. [1]
  15. Rowland Manthorpe: UpVote 16: inside political war games with Labour's digital guru. In: Wired UK, 18. Oktober 2017. Abgerufen am 8. Februar 2020. 
  16. Prudent for Labour to 'war-game' for power, says party's digital guru