Richard Langer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Richard Langer (* 28. November 1879 in Nordhausen am Harz; † 11. Oktober 1950 in Kreßbach bei Tübingen) war ein deutscher Bildhauer und Hochschullehrer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Langer war der Sohn von Heinrich Langer und seiner Frau Alwine, geb. Hoffman. Er lernte zunächst das Maurerhandwerk und studierte anschließend an der Berliner Kunstakademie bei Louis Tuaillon. 1912 erhielt er den „Großen Staatspreis“ und finanzierte mit diesem Stipendium einen längeren Aufenthalt in Rom in der Villa Strohl-Fern. Anschließend war er freischaffender Künstler in Berlin. Im Ersten Weltkrieg war er Künstlerischer Beirat des Kriegsministeriums in Galizien und entwarf zahlreiche Kriegerfriedhöfe und Kriegerehrenmäler. Nach Kriegsende lebte und arbeitete er in Düsseldorf, wo er von 1919 bis 1932 als Professor für Bau- und dekorative Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf lehrte. Zu seinen Schülern dort zählen Fritz Schwarzbeck und Adolf Wamper. Langer war Mitglied der Berliner Secession.

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sitzender Jüngling im Malkastenpark

Langer arbeitete in Stein, Bronze, Holz, Eisen, Stuck, Terrakotta und Porzellan.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Richard Langer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hochwasserschlange, auf emuseum.duesseldorf.de, abgerufen am 23. Januar 2017.