Rita Messmer

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Rita Messmer

Rita Messmer (* 1954 in Bern) ist eine schweizerische Entwicklungspädagogin, Autorin und Craniosacral-Therapeutin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rita Messmer ist gelernte MPA (medizinische Praxisassistentin und Sekretärin) mit Zusatzausbildung zur kardiologischen Assistentin am Universitätskinderspital Bern, wo ihr Arbeitsfeld in erster Linie bei den Säuglingen und auf der Neonatologie war. Darauf folgten jahrelange Auslandsaufenthalte, vor allem in Lateinamerika und Asien, wo sie großenteils mit der einheimischen Bevölkerung zusammenlebte. Diese Zeit war prägend und bestimmte ihr weiteres Leben, vor allem der friedliche und harmonische Umgang mit den Kindern. Bezüglich der biologisch angelegten frühen Reinlichkeit von Säuglingen ist Messmer die Urheberin und Begründerin des modernen „Windelfrei“, welches in der Schweiz seinen Ursprung nahm.[1] Seit mehr als dreißig Jahren leitet sie Kurse als Erwachsenenbildnerin, als Erziehungsexpertin und Fachfrau für Babys hält sie Vorträge[2] und gibt Seminare und Interviews.[3] Diesen Themen gelten auch ihre Veröffentlichungen.[4] In folgenden Organisationen war sie tätig: Von Beruf Eltern, Schule und Elternhaus, Migros-Klubschule. Heute führt sie eine eigene Praxis als Craniosacral-Therapeutin mit besonderem Schwerpunkt auf Babys und Kleinkinder. Sie ist Mutter von drei erwachsenen Kindern und wohnt am schweizerischen Murtensee.

Tätigkeitsfelder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Erkenntnis und die Theorie der sensiblen Phasen von Maria Montessori bringt sie unmittelbar in Verbindung mit dem natürlichen Umgang mit den Kindern in traditionellen und indigenen Kulturen. So wird Montessori zu ihrem Vorbild. Messmer erkennt, dass überall in der Biologie Anlagen sich am besten entfalten, wenn die richtige Stimulation auch zur richtigen Zeit erfolgt. Die Montessori-Pädagogik und die Verhaltensbiologie von Konrad Lorenz (Schlüsselreize, Prägung) werden die Grundlagen ihres eigenen Schaffens.

Frühe Reinlichkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Erste weist sie darauf hin, dass die frühe Reinlichkeit bei Säuglingen einer sensiblen Phase (neuronales Fenster) untersteht, die vom ersten Lebenstag an offen ist und sich gegen Ende des dritten Lebensmonats schließt.[5] Sie zeigt, dass ein Baby entsprechende Signale „(EC: Elimination Communication)“ sendet[6] und sich ab der Geburt an einem dafür vorgesehenen Ort erleichtert, wenn die Mutter es dazu anhält und abhält.[7] Dieser Entwicklungsschritt ist biologisch angelegt, muss aber zu seiner Entwicklung entsprechend stimuliert werden.[8] Das erste Lebensjahr wird deshalb für sie zum bedeutsamsten im Leben eines Menschen. Sie beschreibt weitere wichtige sensible Phasen.[9] Ihre Theorie untermauert sie mit den grundlegenden Erkenntnissen von Jean Liedloff[10] und Frederic Vester.[11] In der Förderung und praktischen Umsetzung dieser Auffassung liegt ein Schwerpunkt ihrer pädagogischen und literarischen Tätigkeit.[12] In ihrer therapeutischen Tätigkeit macht sie die Erfahrung, dass die westliche Praxis mit Einwegwindeln eine gesunde Entwicklung behindert. Die Folgen: Bettnässer, inkontinente, verstopfte Kinder mit entsprechenden psychischen Problemen. Belege dafür liefern ihr auch neue Studien.[13] 2018 prägt sie den Begriff hello nappy[14] und lässt diese Bezeichnung als aktive Marke schützen.[15] Sie geht damit auf Distanz zu dem Begriff Windelfrei, weil dieser etwas Falsches suggeriere und Eltern oft stresse. Es gehe nicht darum, gar keine Windeln zu benutzen. Aber die Stoffwindel[16] als „back up“ schütze vor „Unfällen“ und lasse gleichzeitig zu, dass das wichtige Nässesignal beim Ausscheiden ans Gehirn geleitet wird. Der Name soll zum positiven Begriff werden: Abhalten plus Stoffwindeln dem Baby und der Umwelt zuliebe. Ebenfalls 2018 gründet sie die EPM-Fachschule (Entwicklungspädagogik Rita Messmer) Kleiner Homo sapiens.[17]

Frühkindliche Erziehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Messmers zweiter Schwerpunkt ist die derzeitige schwere Krise der Erziehung. Bei ihren Auslandsaufenthalten beobachtete sie bei den traditionellen und indigenen Völkern einen natürlichen Umgang und ein friedliches und harmonisches Verhältnis zwischen Eltern und Kindern, im Unterschied zu den industrialisierten Ländern. Werden laut Messmer die biologischen Anlagen richtig genutzt, ist dies aber auch bei uns möglich. Doch aktuell stellt sie in dieser Hinsicht ein Defizit fest. Sie zeigt auf, dass Babys kompetent kommunizieren. Daher sollte man ihre biologische Sprache – entsprechende Signale – besser kennen und interpretieren und darauf adäquat reagieren. Andernfalls missachten die Eltern die biologischen Gegebenheiten und sehen nur noch die Bedürfnisse ihres Kindes. So werden in den Industriestaaten drei wichtige Entwicklungsschritte falsch stimuliert: Reinlichkeit, Gefahrenerkennung[18] und Nachfolgewille. Zudem weist sie darauf hin, wie wichtig es ist, die Säuglinge zu tragen; biologisch gehören diese zu den Traglingen.[19] Messmer stellt fest, dass die Kompetenz von Säuglingen sehr viel größer ist als gemeinhin angenommen. Demnach könnten Kleinkinder sehr viel früher lesen und rechnen als erst in der Schule, nämlich in gleicher Weise, wie sie die Muttersprache erwerben und erfassen.[20] Die Entsprechung ihrer Theorie findet sie bei Suzuki Shin‘ichi (nach ihm wurde die Suzuki-Methode entwickelt) und Glenn Doman, dem Gründer des Institute for the Achievement of Human Potential.[21] Bestärkt wurde sie in Neuseeland durch Erfahrungen mit einer Reihe von Menschen, die lesen konnten, bevor sie zu sprechen anfingen. Dazu beigetragen hat auch die dortige persönliche Begegnung mit Choon Tan, der seinen Kindern auf spielerische Weise ganz früh so erfolgreich die Mathematik vermittelte, dass sein Jüngster bereits mit acht Jahren an der Universität dieses Fach studierte.[22] Diese Theorie beschreibt sie in verschiedenen Veröffentlichungen.[23] All diese Personen stellten das Kind, die Pädagogik und die Liebe in den Vordergrund. Es ging ihnen um das Potential des Kindes und nie um „Züchtung“. Das gilt in gleicher Weise für die Arbeit Messmers.

Grundlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rita Messmer wendet sich vor allem der Biologie und der Soziobiologie zu und sieht diese als Grundlage der pädagogischen Psychologie. Von allen Bedürfnissen sei die Zugehörigkeit die wichtigste (Soziales System). Diese bringt entscheidende Vorteile: effizientere Nahrungsbeschaffung, größere Sicherheit besonders für den Nachwuchs. Deshalb macht es biologisch keinen Sinn, wenn sich Kinder gegen ihre eigenen Eltern richten oder renitent sind, besonders wenn ihre Grundbedürfnisse gedeckt sind. Alle sozialen Verbünde in der Biologie haben eine klare Struktur. Diese sind nicht kognitiv, sondern biologisch über ein angeborenes soziales Nervensystem (SN) gesteuert.[24] Dieses muss funktionieren; andernfalls ist das Überleben des gesamten „Rudels“ (Verbund) gefährdet. Das komplexeste Sozialverhalten hat zweifellos der Homo sapiens. Folglich ist dieses im Kontext der Biologie und eines SN zu betrachten. Für Messmer ist die Biologie sinnerfüllt – hier gibt es nichts Sinnloses. Demzufolge haben Lachen und Weinen, was nur dem Menschen eigen ist, regulative Eigenschaften. Sie ermöglichen, die subjektive Wertung in Positiv und Negativ vorzunehmen und diese erfahrenen Emotionen zu entladen, um zur Homöostase zurückzukehren. Sie spricht in diesem Zusammenhang vom regulativen Nervensystem (RN) und der wichtigen Selbstregulation gerade auch beim Säugling. Die Ursache für die Renitenz der Kleinsten unserer Gesellschaft sieht Messmer darin, dass westliche Eltern Führung (Lenkung / Steuerung) negativ bewerten, als autoritär und unterdrückend. Durch die damit verbundene mangelnde und falsche Führung in der präkognitiven Zeit erfährt das SN nicht die Sicherheit, auf die es angewiesen wäre. Es bekommt falsche Impulse, die Signale sind unstimmig, es entsteht Verwirrung – die Folge: Stresshormone. Das Kind fühlt sich unsicher, nicht gehalten und gelenkt. Dies führt zu großen emotionalen Regulationsstörungen (Schreibabys und Schreikinder), obwohl die Eltern ihr Bestes geben. Die Folge davon sind häufig eine Hierarchieumkehr und damit schreiende, beißende, dominierende Kinder, verunsicherte Eltern.[25] Unterstützt wird Messmer in ihrer Arbeit von dem Neurobiologen und Hirnforscher Gerald Hüther.[26]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monographien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ihr Baby kann’s! Selbstbewusstsein und Selbstständigkeit von Kindern fördern. Kreuz-Verlag Stuttgart / Zürich 1997, ISBN 3-7831-2055-1 ( Beltz-Verlag, Weinheim / Basel, 2004 – Mit ausführlicher Anleitung: Windelfrei, so geht’s! Aktualisierte und überarbeitete 6. Auflage, 2021, ISBN 978-3-407-86711-7).
  • Mit kleinen Kindern lernen lernen: So fördern Sie Ihr Kind fürs Leben. Kreuz-Verlag, Stuttgart / Zürich 1999, ISBN 3-268-00246-3 (Beltz-Verlag, Weinheim / Basel, 2005, ISBN 978-3-407-22889-5).
  • Zu stark für Gewalt: Wie Kinder zu achtsamen Menschen werden. Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Wolfgang Althof, Paulusverlag, Freiburg Schweiz 2002, ISBN 3-7228-0575-9 (Beltz-Verlag, Weinheim / Basel 2009, ISBN 978-3-407-22912-0).
  • Larina: Über die leuchtende Kraft der Gedanken. Verlag Via Nova, Petersberg 2006, ISBN 3-86616-046-1.
  • Der kleine Homo sapiens kann’s! Die natürliche Kompetenz und Selbstständigkeit von Kindern stärken. Beltz-Verlag, Weinheim / Basel 2018, ISBN 978-3-407-86544-1.

Beiträge in Zeitschriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wie Kleinkinder lernen – Impulse für eine nachhaltige Förderung. In: Neue Zürcher Zeitung, 23. März 2000.
  • Buben sind anders als Mädchen – Wie Kinder zu achtsamen Menschen werden. In: Neue Zürcher Zeitung, 21. Januar 2004.
  • Babykoliken – ein Mythos? In: Obstretica (Schweizerischer Hebammenverband), Nr. 2/2007.
  • Sensible Phasen in der Frühentwicklung –Windelkultur wäre unnötig. In: Obstretica, Nr. 9/2007.
  • Problemloses Baby? – Probleme als Lebensschule. In: Obstretica, Nr. 10/2010.
  • Frühe Reinlichkeit – Ohne Windeln? In: Deutsche Hebammenzeitschrift, Nr. 3/2013.
  • Leere Töpfchen, volle Windeln. In: Deutsche Hebammenzeitschrift, Nr. 1/2018.
  • Weniger Windeln! In: Deutsche Hebammenzeitschrift, Nr. 7/2019.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sendung Puls des Schweizer Fernsehens SRF1 vom 16. Juni 2009: Reinlichkeitserziehung – Bereits Säuglinge können aufs Töpfchen machen?
  2. Frieden kann gelernt werden. In: Winterthurer Stadtanzeiger, 7. März 2007.
  3. Die Helden von morgen. In: Neue Luzerner Zeitung, 29. April 2003.
    Wie geht Windelfrei? In: windelfreibaby.de, 30. Juni 2018.
    Wie Kinder stark und selbständig werden. In: swissmom.ch, 4. Februar 2019.
  4. Starke Kinder hauen nicht. In: Migros Magazin, 1. März 2005.
    Kinderherzen im Gefühlschaos. In: Familien Spick, Nr. 11/2016, S. 23–26.
    Den kindlichen Forschergeist nicht bremsen. In: Freiburger Nachrichten, 31. Mai 2005.
  5. Nicht jedes Baby braucht Windeln. In: Südostschweiz, 5. Juni 2008.
    Das Geschäft ohne Windel. In: Zentralschweiz am Sonntag, 8. Februar 2009.
    Eltern, seht die Signale. In: Wir Eltern Nr. 5/2007, S. 44–45.
  6. Jedes Baby sendet klare Signale aus. In: Freiburger Nachrichten, 18. August 2012.
    Wie lange brauchen Babies Windeln? In: St. Galler Anzeiger, 14. Januar 2009.
    Die Windel? Eine Fehl-Erfindung. Weg damit! In: Berner Zeitung, 20. August 2012.
  7. Weniger Windeln dank Frühpipi. In: Der Sonntag, 23. September 2012.
    Windelfrei stärkt die Kommunikation. In: Unerzogen Magazin, Nr. 2/2013, S. 42–45.
    Weg von der Windel – zurück zur Natur? In: Sonntag und Doppelpunkt, Nr. 44/2013, S. 36–37.
  8. Babys brauchen keine Windeln. In: Wir Eltern, Nr. 2/2014, S. 58–62.
    Krabbelstunde unten ohne: Windelfreie Erziehung kommt in Mode. In: Focus online, 4. März 2014
    Es fehlen uns die Vorbilder. In: Freiburger Nachrichten 11. August 2017.
  9. Rita Messmer: Ihr Baby kann’s! Selbstbewusstsein und Selbstständigkeit von Kindern fördern. Kreuz-Verlag Stuttgart / Zürich 1997, ISBN 3-7831-2055-1 (Beltz-Verlag, Weinheim / Basel, 2004 – Mit ausführlicher Anleitung: Windelfrei, so geht’s! Aktualisierte und überarbeitete 6. Auflage, 2021, ISBN 978-3-407-86711-7), S. 61–66.
    Rita Messmer: Mit kleinen Kindern lernen lernen: So fördern Sie Ihr Kind fürs Leben. Kreuz-Verlag, Stuttgart / Zürich 1999, ISBN 3-268-00246-3 (Beltz-Verlag, Weinheim / Basel, 2005, ISBN 978-3-407-22889-5), S. 36–40.
  10. Jean Liedloff: Auf der Suche nach dem verlorenen Glück – gegen die Zerstörung unserer Glücksfähigkeit in der frühen Kindheit. C. H. Beck, München 1980, ISBN 978-3-406-32078-1.
  11. Frederic Vester: Denken, Lernen, Vergessen – Was geht in unserem Kopf vor, wie lernt das Gehirn, und wann lässt es uns im Stich? dtv, München 1978, 38. Auflage 2018, ISBN 978-3-423-33045-9.
  12. Windeln sind überflüssig: So wachsen Babys windelfrei auf. In: familienleben.ch, 1. Oktober 2013.
    Aufwachsen ganz ohne Windeln. In: Mamablog Tagesanzeiger Zürich, 24. Oktober 2016.
  13. Xi Zheng Wang, Yi Bo Wen et al.: The influence of delay elimination communication on the prevalence of primary nocturnal enuresis –a survey from Mainland China. In: Neurourology and Urodynamics 2019, Jun; 38(5):1423–1429
    Bender JM and She RC: Elimination Communication: Diaper-Free in America. In: Pediatrics. 2017; 140(1): e20170398.
    Li, X., Wen, J.G., Shen, T. et al.: Disposable diaper overuse is associated with primary enuresis in children. In: scientific reports. 10, 14407 (2020).
  14. Mit kleinen Kindern lernen lernen: So fördern Sie Ihr Kind fürs Leben. Kreuz-Verlag, Stuttgart / Zürich 1999, ISBN 3-268-00246-3 (Beltz-Verlag, Weinheim / Basel, 2005, ISBN 978-3-407-22889-5), S. 68ff.
  15. swissreg Eintrag vom 28. Mai 2018.
  16. Ab aufs Töpfchen. In: Wir Eltern, Nr. 5/2018, S. 44–47.
  17. Homepage
  18. Erst helfen, wenn es eng wird. In: Coop-Zeitung, 20. Oktober 2009, S. 84 ff.
    Kleine Welt-Eroberer. In: Wir Eltern, Nr. 5/1998, S. 20–22.
  19. Auf Tuchfühlung mit dem Kleinkind. In: Aargauer Zeitung, 20. Oktober 2000.
  20. Fördern statt überbehüten. In: Ostschweizer Tagblatt, 15. Oktober 1997.
    Ist Intelligenz machbar? In: Ostschweizer Tagblatt, 9. November 1999.
    Lernen, bevor sich die Fenster schliessen. In: Aargauer Zeitung, 22. Oktober 1999.
  21. Glenn J. Doman, Uta Ballhorn: Wie kleine Kinder lesen lernen (How to teach your baby to read). Hyperion, Freiburg/B. 1967.
  22. Choon Tan / Veronika Meduna: Teach Your Children Well. Canterbury University Press, Christchurch 1996.
  23. Lesen und rechnen mit Einjährigen. In: Rheintalische Volkszeitung, 22. September 1999.
    Lesen und Rechnen mit neun Monaten. In: Der Bund, 11. September 2000.
    Zehn Minuten für die Intelligenz. In: Schweizer Familie, Nr. 1/2000, S. 38–39.
  24. Der kleine Homo sapiens kann’s! Die natürliche Kompetenz und Selbstständigkeit von Kindern stärken. Beltz-Verlag, Weinheim / Basel 2018.
  25. Heutige Eltern ertragen kein Protestgeheul – Erziehungsexperten fordern mehr Führung. In: Schweiz am Wochenende, 17. November 2018.
  26. Weniger Windeln In: Deutsche Hebammenzeitschrift, Nr. 7/2019, S. 66–70.