Rivière Koksoak

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Rivière Koksoak
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DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Nunavik, Nord-du-Québec in Québec (Kanada)
Flusssystem Rivière Koksoak
Zusammenfluss von Rivière Caniapiscau und Rivière aux Mélèzes 80 km südwestlich von Kuujjuaq
57° 40′ 18″ N, 69° 29′ 12″ W57.671667-69.48666720
Quellhöhe 20 mVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung Ungava Bay58.536389-68.1580560Koordinaten: 58° 32′ 11″ N, 68° 9′ 29″ W
58° 32′ 11″ N, 68° 9′ 29″ W58.536389-68.1580560
Mündungshöhe mVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied 20 m
Länge 137 km[1] (Gesamtlänge mit Caniapiscau 874 km)
Einzugsgebiet 133.400 km²[1]
Abfluss[1] MQ
2800 m³/s
Gemeinden KuujjuaqVorlage:Infobox Fluss/BILD_fehlt
Einzugsgebiet des Koksoak in gelb, abgeleitetes Einzugsgebiet des Caniapiscau in orange

Einzugsgebiet des Koksoak in gelb, abgeleitetes Einzugsgebiet des Caniapiscau in orange

Der Fluss Rivière Koksoak fließt im Norden der kanadischen Provinz Québec und ist der größte Strom in der Nunavik-Region.

Kuujjuaq, Inuit-Siedlung und Verwaltungszentrum, liegt am Ufer des Koksoak etwa 50 km südlich von seiner Mündung.

Es wird angenommen, dass der Name "Koksoak" von Missionaren der Herrnhuter Brüdergemeine stammt, welche das Gebiet zu Beginn der britischen Herrschaft bereisten und das Inuktitut-Wort "Kuujjuaq" für „großer Fluss“ übernahmen.

Im 19. Jahrhundert wurde der Fluss auch „Großer“ oder „Südlicher Fluss“ genannt, abgeleitet von der „Südlichen Bucht“, wie damals die Ungava Bay hieß. 1916 wurde der Name "Koksoak" offiziell für den Fluss übernommen.[2]

Der Koksoak entsteht durch den Zusammenfluss der beiden Flüsse Rivière aux Mélèzes von Westen kommend und dem Rivière Caniapiscau aus dem Süden. Der Koksoak fließt etwa 80 km in ost-nordöstlicher Richtung zur Ungava-Bucht. Dabei strömt der Fluss an der Siedlung Kuujjuaq vorbei, von wo aus der Fluss etwa 50 km nach Norden bis zu seiner Mündung weiterfließt. Die Gesamtlänge des Koksoak und seinem Quellfluss Caniapiscau beträgt 874 km. Sein Einzugsgebiet umfasst eine Fläche von 133.400 km². 1985 wurde der Oberlauf des Canaipiscau teilweise für das Baie-James-Wasserkraftprojekt abgeleitet. 45 % der Wassermenge fließt nun vom Caniapiscau-Stausee weiter in den Rivière Laforge und den La Grande Rivière nach Westen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Breton-Provencher, Mimi. Summary of Information About the Koksoak River Region. [S.l.]: Société d'énergie de la baie James, Groupe d'étude conjoint Caniapiscau-Koksoak, 1982.
  • Hydro-Québec. The Salmon of the Koksoak. Montreal: Hydro-Québec, 1984. ISBN 2550115198
  • Kwan, Michael K. H. Mercury and Selenium in Fish from the Koksoak River. [Kuujjuaq, Quebec]: Makivik Corporation, 1999.
  • Lalumière, Richard, Roger Le Jeune, and André Boudreault. Effects of a Streamflow Reduction on the Caniapiscau and Koksoak Rivers. [S.l.]: Caniapiscau-Koksoak Joint Study Group, James Bay Energy Corp, 1985.
  • Makivik Corporation. The Koksoak River Fishery, 1982. Kuujjuaq, Quebec: Makivik Corporation, 1986.
  • Messier, Danielle. Synthesis of Physical Modifications in the Koksoak River Estuary Following the Cutoff of the Caniapiscau River. [S.l.]: Société d'énergie de la baie James, Direction Ingénierie et environnement [Groupe d'étude conjoint Caniapiscau-Koksoak], 1985.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rivière Koksoak – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c The Atlas of Canada - Rivers
  2. Rivière Koksoak (French) Commission de toponymie du Québec. Abgerufen am 10. Dezember 2010.