Roßstadt

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Roßstadt
Stadt Eltmann
Koordinaten: 49° 56′ 47″ N, 10° 43′ 31″ O
Höhe: 230 m
Einwohner: 338 (1. Jan. 2007)
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 97483
Vorwahl: 09522

Roßstadt ist ein Stadtteil von Eltmann und liegt im Osten des bayerischen Landkreises Haßberge direkt am Main. Zwischen Roßstadt und dem Nachbarort Dippach am Main befindet sich mit rund 200 Brutpaaren die größte Graureiherkolonie Süddeutschlands.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Roßstadt liegt am Nordtor des Steigerwaldes an der Bundesstraße 26. Die Stadt Eltmann ist circa 5,5 Kilometer entfernt. Nach Bamberg sind es etwa 13 Kilometer.

Die Nachbarorte Dippach und Trunstadt sind etwa zwei Kilometer entfernt. Auf der gegenüberliegenden Mainseite liegt in Sichtweite der Ort Stettfeld.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Besiedelung des Ortes erfolgte bereits vor dem Jahre 531 durch den Stamm der Thüringer. Von der thüringischen Herkunft zeugt auch der Name Roßstadt. Vom typisch thüringischen Ro-stadt entwickelte sich der Name im Laufe der Zeit zu Rastatt, Rostatt und schließlich Roßstadt. Die ursprüngliche Bedeutung des Ortsnamens lässt sich wahrscheinlich auf die Wohnstätte des Radi zurückführen und nicht wie oft fälschlicherweise vermutet auf Roßstadt – Stätte der Rösser. Roßstadt war eine eigenständige Gemeinde, bis sie am 1. Mai 1978 in die Stadt Eltmann eingegliedert wurde.[1]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Roßstadt ist stark vom römisch-katholischen Einfluss geprägt. Davon zeugt vor allem die kleine Kirche St. Georg, die den Ortskern ziert. Die Kirche wurde im Jahre 1747 vom Baumeister Johann Jacob Michael Küchel errichtet. Roßstadt gehört nicht wie die Stadt Eltmann kirchlich zum Bistum Würzburg, sondern zur Pfarrgemeinde Trunstadt im Erzbistum Bamberg.

Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jährlich am dritten Wochenende im Monat Oktober findet die Kirchweih statt.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 759.