Rodenstock Imagon

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Rodenstock Imagon
Rodenstock Imagon

Das Rodenstock Imagon ist ein professionelles Weichzeichnerobjektiv, das von 1931 bis in die 1990er Jahre in verschiedenen Brennweiten für Kleinbild-, Mittel- und Großformatkameras von der Rodenstock GmbH angeboten wurde. Konstruiert wurde das Imagon von Franz Staeble,[1] dem Gründer des Staeble-Werks, unter Anregung von Heinrich Kühn.

Das Objektiv hat nur zwei verkittete Linsen und ist so konstruiert, dass die Abbildungsfehler bis auf die sphärische Aberration weitgehend korrigiert sind.

Durch die sphärische Aberration wird dem scharfen Bild ein diffuses unscharfes Bild überlagert, wodurch der Weichzeichnereffekt erzielt wird. Der Effekt kann durch Siebblenden, die mit dem Objektiv geliefert wurden, kontrolliert werden.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Rodenstock Imagon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Harold M. Merklinger: Understanding Boke. (englisch)
  • Alfons Scholz: Lichtbilder mit dem Imagon. vwi Verlag, Starnberg 1980

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. G. Kadlubek, R. Hillebrand: Kadlubeks Objektiv-Katalog. Ed. Photo-Deal, Neuss 2000, ISBN 3-89506-195-6, S. 150.