Rogóźno

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Rogóźno
Wappen von Rogóźno
Rogóźno (Polen)
Rogóźno
Rogóźno
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Kujawien-Pommern
Powiat: Grudziądz
Geographische Lage: 53° 32′ N, 18° 56′ OKoordinaten: 53° 32′ 8″ N, 18° 55′ 41″ O
Einwohner: siehe Gmina
Postleitzahl: 86-318
Telefonvorwahl: (+48) 56
Kfz-Kennzeichen: CGR
Wirtschaft und Verkehr
Schienenweg: Toruń–Malbork
Gmina
Gminatyp: Landgemeinde
Gminagliederung: 11 Schulzenämter
Fläche: 115,74 km²
Einwohner: 4169
(30. Jun. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 36 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 0406052
Verwaltung
Gemeindevorsteher: Henryk Stanisław Szpringiel



Rogóźno (deutsch Roggenhausen) ist ein Dorf und Sitz der gleichnamigen Landgemeinde im Powiat Grudziądzki (Graudenzer Distrikt) der polnischen Wojewodschaft Kujawien-Pommern.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf liegt in der historischen Landschaft Westpreußen, im Kulmer Land, an der Ossa, etwa sechs Kilometer nordöstlich der Stadt Graudenz (Grudziądz) und 15 Kilometer südöstlich der Stadt Garnsee (Gardeja).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ruine der Ordensburg
Roggenhausen (Roggenhsn.) südlich von Marienwerder und nordöstlich von Graudenz auf einer Landkarte von 1908.
Katholische Dorfkirche

Im Jahr 1293 erbaute der Deutsche Orden auf einem Hügel in unmittelbarer Nähe des heutigen Dorfs die Ordensburg Roggenhausen. Zur Zeit des Ordens wurde die Ortschaft Groß-Rogis genannt. Im 19. Jahrhundert war Roggenhausen das größte Dorf im Landkreis Graudenz.

Nach dem 1. Weltkrieg wurde Roggenhausen Teil Polens und in Rogóźno umbenannt. Von 1939 bis 1945 gehörte Roggenhausen zum Landkreis Graudenz im Regierungsbezirk Marienwerder der Provinz Danzig-Westpreußen.

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs besetzte im Frühjahr 1945 die Rote Armee die Region.

Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Landgemeinde Rogóźno gehören 11 Ortsteile (deutsche Namen bis 1945)[2] mit einem Schulzenamt:

  • Białochowo (Burg Belchau)
  • Budy (Buden)
  • Bukowiec (Bukowitz)
  • Gubiny (Gubin)
  • Kłódka (Adlig Klodtken, 1939–1945 Klodtken-Dorf)
  • Rogóźno (Roggenhausen)
  • Rogóźno-Zamek (Roggenhausen Schloß)
  • Skurgwy (Skurjew)
  • Szembruczek (Klein Schönbrück)
  • Szembruk (Groß Schönbrück)
  • Zarośle (Sarosle)

Weitere Ortschaften der Gemeinde sind Jamy und Sobótka (Niederhof).

Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2015. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (ZIP-Ordner mit XLS-Dateien; 7,82 MiB), abgerufen am 28. Mai 2016.
  2. Das Genealogische Orts-Verzeichnis