Rolf Aberer

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Rolf Aberer anlässlich der Veranstaltung „Frühlingslieder“ am Spielboden in Dornbirn (2019)

Rolf Aberer (* 1949 in Hohenems) ist ein österreichischer Komponist und Musiker. Er ist Toni-Russ-Preisträger und der Vater von Lisa Aberer.

Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rolf Aberer besuchte die Volksschule und das Realgymnasium Dornbirn, an welchem er 1968 maturierte. Es folgten zwei Jahre Studium an der Universität und Konservatorium Innsbruck in den Fächern Geografie und Musik, sodann fünf Jahre Studium an der Swiss Jazz School in Bern (zusammen mit Benny Gleeson) bei Isla Eckinger (Bass), Vince Benedetti, Axel Jungbluth, Heinz Bigler (Theorie, Eartraining, Arrangement, Komposition), Billy Brooks (Rhythmik). 1978 erlangte er das Abschlussdiplom.[1]

Musikalische Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aberer spielte mit Benny Gleeson und Reinhold Bilgeri in der Band „Wanted“. Er leitete die „ROLF A. Band“, die 10 Musiker aus Österreich und der Schweiz umfasste. Eigene Formationen waren auch „And Mona Lisa Smiles“, „Glasshouse“, „Good Morning“, „G.S.Band“, „Suspended Four“ und das „Rolf Aberer Quartett“ (mit Musikern der Swiss Jazz School Bern). Aberer spielte bei „Mainstream revisited“, beim „Big Band Club Dornbirn“ und „Andreys Gow-Quartett“ und war 1988/89 Mitglied des Schweizer Unterhaltungs-Orchesters „SUO“ unter Leitung von Reto Parolari.

Zahlreiche Vokaltitel für 2 LPs und 3 Singles entstanden in Zusammenarbeit mit Gerty Sedlmayr.

Weitere musikalische Aktivitäten umfassten Produktionen für das ORF-Landesstudio Vorarlberg, die Musik für Hörspiele von Peter Klein, Michael Köhlmeier und Hubert Dragaschnig sowie Kooperationen mit anderen regionalen Künstlern und Ensembles wie dem Jugendsinfonieorchester Vorarlberg, „Stemmeisen und Zündschnur“ und „Fleisch & Fleisch“.

1976 war Aberer maßgeblich an der Gründung des Jazzseminars in Dornbirn beteiligt, das er bis 2015 auch leitete.[2][3]

Weitere Tätigkeiten und Lehrtätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aberer war freier Mitarbeiter beim ORF (Aufnahmeleitung Jazz/Rockmusik). 1989 bis 2015 unterrichtete er am Vorarlberger Landeskonservatorium Harmonielehre, Gehörbildung, Arrangement, Improvisation und E-Bass. Im Wintersemester 1997/98 hatte er einen Lehrauftrag an der Medien-Werkstatt der Fachhochschule Vorarlberg. 2007 war er Dozent beim Jazzworkshop in Andelsbuch.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Rolf Aberer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rolf Aberer, Webseite des Land Vorarlbergs, Musikdokumentation Vorarlberg.
  2. Ein Rückblick - Geschichte des Jazzseminar Dornbirn, Webseite Stadt Dornbirn, Musikschule.
  3. Totgesagte leben am Längsten, Webseite: musicaustria.at vom 23. Dezember 2013.
  4. Toni-Russ-Preis für Rolf Aberer, ORF.at vom 3. September 2007.