Rosa Pock

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Rosa Pock (verheiratet Rosa Artmann; * 17. April 1949 in Wagna, Steiermark) ist eine österreichische Lyrikerin und Schriftstellerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Mittelschule begann Pock ein Studium der Sozialwissenschaften in Graz. Bald aber zog es sie weiter, und sie ging für einige Zeit nach Paris und Wien. Bei einer kurzen Reise nach Berlin lernte sie 1972 H. C. Artmann kennen, den sie kurze Zeit später in Wien heiratete. Die Ehe sollte bis zum Tod von H. C. Artmann im Jahr 2000 Bestand haben.

Gemeinsam mit Artmann lebte sie bis 1995 in Salzburg, danach in Wien. In Salzburg absolvierte sie 1982 bis 1987 ein Studium der Philosophie, das sie mit dem akademischen Grad Mag. phil. abschloss[1]. Seit dem Tod Artmanns im Jahr 2000 lebt und arbeitet Rosa Pock in Wien.

Zunächst nur als Ehefrau von H. C. Artmann beachtet, konnte sie sich mit ihren literarischen Werken erst in den 1990er Jahren durchsetzen.

Ihre jüngere Schwester Christiana ist mit dem Schriftsteller Peter Rosei verheiratet, die dritte Schwester Magda wurde Anästhesistin. Die Tochter von Rosa Pock und H. C. Artmann, Emily Artmann, ist ebenfalls Lyrikerin.[2]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Monolog braucht Bühne. Droschl, Graz 1993
  • Ein Halbjahr im Leben einer Infantin. Droschl, Graz 1995
  • Spielmodell m. Renner, München/Salzburg 1996
  • Die Hundekette: Mein eigenes Revier. Droschl, Graz 2000
  • Eine kleine Familie. Droschl, Graz 2004
  • Wir sind Idioten. Droschl, Graz 2012

Dazu kommen zahlreiche Kurztexte in verschiedenen Literaturzeitschriften (zum Beispiel Manuskripte, Wespennest).

Preise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rosa Artmann: Zur Problematik ästhetischer Wertsätze. Diplomarbeit. Universität Salzburg, Salzburg 1987, Permalink Österreichischer Bibliothekenverbund.
  2. Emily Artmann, in einem mantel aus fischhaut. Gedichte. In: Website der Edition Thanhäuser. 21. Juni 2021, abgerufen am 19. März 2022 (deutsch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]