Roth & Rau

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Meyer Burger (Germany) AG
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Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN DE000A0JCZ51
Gründung 22. Juni 1990
Sitz Hohenstein-Ernstthal DeutschlandDeutschland Deutschland

Leitung

  • Peter Frankfurter (CEO)
  • Andrea Sieber (Vorsitzende des Aufsichtsrates)
Mitarbeiter 898 (2012)[1]
Umsatz 78,7 Mio. Euro (2013)[2]
Branche Photovoltaik- und Halbleiterindustrie
Website www.roth-rau.de

Die Meyer Burger (Germany) AG (bis zum 31. August 2014 Roth & Rau AG ) ist ein börsennotiertes deutsches Unternehmen, das verschiedene Anlagen und Maschinen für die Photovoltaik- und Halbleiterindustrie herstellt.

Es werden plasmaunterstützte chemische Gasphasenabscheidung (PECVD)-Anlagen für die Antireflexbeschichtung und Passivierung von kristallinen Siliziumsolarzellen, Plasmaätzanlagen für die Kantenisolation und andere Trockenätztechnologien für die Photovoltaik, sowie Plasmaprozessanlagen für Forschung und Entwicklung hergestellt. Darüber hinaus bietet die Roth & Rau schlüsselfertige Produktionslinien zur Herstellung kristalliner Silizium-Solarzellen an. Außerdem gehören thermische Produktionssysteme für die Emitter-Diffusion und das Einbrennen (Firing) der Kontakte auf den Solarzellen sowie Software-Produkten für die vollautomatische Anlagen- und Produktionslinien-Steuerung in der Photovoltaik- und Halbleiterindustrie zur Produktpalette. Eine Tochtergesellschaft fertigt Kaufman-Ionenquellen.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Roth & Rau Oberflächentechnik GmbH wurde am 22. Juni 1990 in Chemnitz an der TU Chemnitz gegründet, und brachte 1991 mit Zyklotronresonanz-Plasmaquellen das erste Produkt auf den Markt. Der Export in den asiatischen Raum, insbesondere Taiwan, Südkorea und Indien wurde 1996 aufgenommen. Es wurde 2001 eine Umfirmierung in die Roth & Rau Oberflächentechnik AG durchgeführt, 2002 wurde die Rohwedder AG mit einem Anteil von 60 Prozent neuer Hauptaktionär der Roth & Rau Oberflächentechnik AG. Es erfolgte die strategische Ausrichtung des Unternehmens auf die Photovoltaik sowie im Jahr 2003 die Erweiterung der Produktionsfläche auf 3400 m². Die Firma benannte sich 2004 in Roth & Rau AG um, der eigentliche Börsengang erfolgte am 11. Mai 2006.[3] 19,6 Prozent der Anteile blieben im Besitz der Rohwedder AG. Rohwedder veräußerte seine Anteile an Roth & Rau am 22. Februar 2007 bis auf 100 Aktien.[4]

Am 11. April 2011 beschlossen die Roth & Rau AG und die Meyer Burger einen Vertrag über einen Unternehmenszusammenschluss. Die Meyer Burger gab am 28. Juni 2011 bekannt, dass sie 81,89 Prozent der Anteile hält und somit über die angestrebte Mehrheit verfügt.[5]

Am 1. September 2015 firmierte die Roth & Rau AG zur Meyer Burger (Germany) AG um.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kennzahlen
  2. Geschäftszahlen 2013 Adhoc-Mitteilung Roth&Rau
  3. Roth & Rau startet deutlich über Emissionspreis, 11. Mai 2006
  4. wiwo.de Rohwedder AG verkauft Aktien der Roth & Rau AG, 22. Februar 2007, abgerufen am 13. Juli 2011.
  5. [detail=1436&cHash=465ab05d221e1456eb5ac2824ac15e62 Meyer Burger veröffentlicht endgültiges Ergebnis am Ende der weiteren Annahmefrist. Anteil am Gesamtkapital der Roth & Rau AG beträgt 81,89 %] (Memento vom 9. August 2011 im Internet Archive) 28. Juni 2011.