Rudolf Drößler

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Rudolf Drößler (* 18. Mai 1934 in Zeitz) ist ein deutscher Sachbuchautor und Wissenschaftsjournalist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rudolf Drößler verbrachte seine Kindheit in Zeitz, wo er 1952 auch sein Abitur machte. Nachdem er bis 1956 in Leipzig Germanistik studiert hatte, war er viele Jahre Lehrer an der Erweiterten Oberschule "Geschwister Scholl" (heutiges Geschwister-Scholl-Gymnasium) in Zeitz. Im Jahre 1963 legte er extern sein Staatsexamen für Astronomie an der Pädagogischen Hochschule Potsdam ab. Viele Jahre war er Fachberater für Astronomie im damaligen Kreis Zeitz.

Neben seiner beruflichen Tätigkeit betrieb er archäologische und kulturhistorische Studien. Auch bei seiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Boden- und Denkmalpfleger erwarb er sich umfangreiche Kenntnisse auf den Gebieten, die später Gegenstand seiner Werke wurden.

Nach seinen ersten erfolgreichen Büchern wurde er ab 1975 als freischaffender Wissenschaftsjournalist und Sachbuchautor auf den Gebieten Astronomie, Archäologie und Kulturgeschichte bekannt. Dabei setzte er sich kritisch mit der Astrologie und anderen Pseudowissenschaften auseinander. Die meisten dieser Werke wurden auch in anderen Ländern (und Sprachen) veröffentlicht.

Daneben entstanden Theaterstücke und andere Werke von regionaler Bedeutung. 1988 veröffentlichte Rudolf Drößler einen biografischen Roman über Otto Hauser, einen Schweizer Archäologen, der in der Zeit des Ersten Weltkrieges in den Konflikt zwischen Deutschland und Frankreich geriet.

Zusammen mit Manuela Freyberg verwaltet er zudem die Wissenschaftliche Privatsammlung 'Otto Hauser'.

Von 1991 bis 1997 war Rudolf Drößler Stadtschreiber und Stadtchronist seiner Heimatstadt Zeitz. In diesen Jahren und danach verfasste er zahlreiche umfangreiche regionalgeschichtliche Veröffentlichungen.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • "Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland" für Verdienste um die Stadt- und Regionalforschung 2002

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]