Rudolf Opitz (Paläontologe)

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Rudolf Opitz (* 3. Januar 1890 in Radebeul; † 16. Juli 1940 in Kłobuck bei Tschenstochau) war ein deutscher Mineralien- und Fossiliensammler im Hunsrückschiefer und Lehrer in Kirschweiler.

Opitz war nach der Lehrerausbildung 1904 bis 1910 in Pirna als Lehrer tätig; zunächst Hauslehrer, dann Lehrer in Fischbach, Oberhosenbach, ab 1919 in Griebelschied und ab 1924 Hauptlehrer in Kirschweiler.

Er legte ab 1925 eine außergewöhnliche Sammlung von Fossilien des Hunsrückschiefers aus dem Unterdevon an. Seine Sammlung ist teilweise heute am Wildfreigehege des Hunsrückvereins am Fuße der Wildenburg ausgestellt. 1932 schrieb er eine Monographie über die Fossilien des Hunsrückschiefers.

Rudolf Opitz war Verfasser eines die nationalsozialistische Ideologie befördernden Theaterstücks[1] über den Schinderhannes, das am 28. Juli 1935 bei den Freilichtspielen der „Festung“ bei Kirschweiler aufgeführt und danach veröffentlicht wurde[2].

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Über das Präparieren der Versteinerungen im Hunsrück-Dachschiefer, In: Natur und Museum, 1930
  • Seelilien aus dem Dachschiefer des Hunsrück, In: Natur und Museum, Band 61, 1931, Nr. 4, S. 163
  • Bilder aus der Erdgeschichte des Nahe-Hunsrück-Landes Birkenfeld, Enke Verlag 1932 (224 Seiten)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rudolf Opitz: Schinderhannes. Idar-Oberstein: Druck C. D. Kaiser 1936
  2. Helga Abret: Schinderhannes – ein grenzüberschreitender Räuber. Ein regionaler Mythos und seine literarischen Adaptationen. In: Der literarische Zaunkönig. 1/2014. S. 15-22. (pdf-Datei 377,2 KB)