Ruralgemeinde

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Ruralgemeinde (lat. rurare für „auf dem Lande leben“) ist die in Bayern in den Jahren von 1818 bis 1835 gebräuchliche Bezeichnungen für eine Landgemeinde. Die Ruralgemeinden wurden aufgrund der Gemeindeedikte von 1808 und 1818 gebildet. Im Jahre 1835 wurden die Ruralgemeinden in Landgemeinden umbenannt.[1]

Ruralgemeinden sind künstlich gebildete Landgemeinden mit einer großen Streuung verschiedenartiger Siedlungstypen über ein großes Gebiet ohne klar erkennbares Ortszentrum. Ruralgemeinden können als Siedlungsverbände gesehen werden.[2]

Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eintrag im historischen Lexikon Bayerns
  2. Franz-Rasso Böck, Ralf Lienert, Joachim Weigel (Hrsg.): Jahrhundertblicke auf Kempten 1900–2000. Verlag Tobias Dannheimer – Allgäuer Zeitungsverlag, Kempten (Allgäu) 1999, ISBN 3-88881-035-3, S. 20.