Ruth Leibnitz

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Ruth Leibnitz (* 30. April 1928 in Chemnitz; † 6. Oktober 2011 in Bad Nauheim[1]) war eine deutsche Bildhauerin und Grafikerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der von Ruth Leibnitz geschaffene Kugelbrunnen in Gießen

Leibnitz studierte von 1945 bis 1950 Musik und Gesang in Dresden und Leipzig. Bis 1957 war sie anschließend als Opernsängerin (Alt) aktiv, wechselte jedoch 1960 in die Bildende Kunst, indem sie eine bildhauerische Ausbildung bei Irmgard Biernath in Mainz begann. Später studierte sie Zeichnen an einer Pariser Akademie.

Ruth Leibnitz lebte bis zu ihrem Tode in Bad Nauheim.[2]

Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im regelmäßigen Abstand wird der von ihr gestiftete Ruth-Leibnitz-Preis für besondere bildhauerische Arbeiten verliehen – die Arbeiten wurden bis 2000 in der öffentlichen Kunsteinrichtung Neue Sächsischen Galerie in Chemnitz präsentiert.[3] Seit 2003 ist der Ruth-Leibnitz-Preis an die Ausschreibung zum Europäischen Gestaltungspreis der Landesinnung der Holzbildhauer Baden-Württemberg gekoppelt und wird von der Stadt Lichtenstein als Ankaufspreis für die Ausstellung des Daetz-Centrum Lichtenstein vergeben.[4]

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1992: Ruth Leibnitz Retrospektive - Skulpturen, vom 13. März bis zum 5. April 1992, Kunsthalle Gießen, Berliner Platz, Kongresshalle

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bildhauerin stirbt mit 83 Jahren
  2. Ruth Leibnitz: Mit Ruth Leibnitz verliert die Kunstszene eine Bildhauerin, die immer den Menschen und das menschliche Miteinander in den Blickpunkt ihres Schaffens gestellt hat. In: Lichtensteiner Anzeiger. 18. Nov. 2011, S. 7. (PDF; 2,6 MB)
  3. Die Stadt Chemnitz ehrt die Künstlerin und Mäzenin Ruth Leibnitz – Einladung zur feierlichen Eintragung in das Goldene Buch der Stadt. (= Pressemitteilung der Stadt Chemnitz. Nr. 712). Chemnitz, 7. Oktober 2002. (Abgerufen am 22. Oktober 2011)
  4. Europäischer Gestaltungspreis 2013. Abgerufen am 24. Januar 2017.
  5. Hauptsache, man bleibt kreativ. In: Gießener Anzeiger. 29. März 2008.(Abgerufen am 10. April 2008)