Säbelsäge

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Beispiel einer Säbelsäge

Eine Säbelsäge (auch Recipro-, Tigersäge oder Elektrischer-Fuchsschwanz genannt) ist eine handgeführte Elektrosäge.

Verwendung und Funktionsprinzip[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Antrieb erfolgt, vereinfacht ausgedrückt, durch einen Elektromotor, der über ein Getriebe einen Exzenter antreibt. Auf diesem läuft eine Pleuelstange, die die Drehbewegung des Motors in einen geraden Schub für das Sägeblatt umwandelt. Die Säbelsäge arbeitet mit einem Hub von i.d.R. 25–28 mm.

Je nach Auswahl des Sägeblatts können verschiedene Werkstoffe bearbeitet werden. Zur Verfügung steht eine Sägeblattauswahl für Metalle, Holz, Kunststoff, Grünschnitt und diamantsegmentierte Sägeblätter, die selbst Keramik durchtrennen können. Es wurde auch ein sehr spezielles Sägeblatt mit HM-bestückten Schneiden entwickelt, das zum Durchtrennen von Baumwurzeln im Erdreich gedacht ist. Die Sägeblattaufnahmen der verschiedenen Hersteller unterscheiden sich und sind nicht immer kompatibel.

Säbelsägen finden vor allem bei Anlagenmechanikern für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Zimmerleuten und Bautischlern, aber auch bei Feuerwehren sowie anderen Hilfsorganisationen Anwendung. Sie taugen beispielsweise für die Demontage von alten Bauelementen und das Trennen von Rohren. Für das Trennen von Metallrohren gibt es spezielle Führungsvorrichtungen, die einen geraden Schnitt erleichtert.

Nach den aktuellen DIN-Normen gehören Säbelsägen zur Pflichtbeladung für die Feuerwehrfahrzeug-Typen LF 10, HLF 10, LF 20 und alle HLF 20 sowie für Rüstwagen in Deutschland.